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Wir distanzieren uns jedoch vom illegalen Konsum, Anbau oder Handel mit Cannabis. Insbesondere in Deutschland ist der Besitz, Anbau & Handel mit Cannabis oder Cannabis-Samen verboten und strafbar.

Montag, 6. September 2010

In den USA werden Polizeihüte (auch) aus Hanf gemacht



Leider kann ich euch nicht sagen, wieviel der Ausrüstung ein US-Amerikanischer Polizist oder Polizistin selbst bestimmen kann, aber hier gibt es eine lustige Anekdote: So werden die Polizeihüte des Herstellers “Siegels Uniform” mit einer Hanfschnur ausgestattet. Das Cannabis solle helfen, “die Form des Hutes zu erhalten” und einen langen Tragekomfort zu ermöglichen.

Quelle: http://current.com

Kalifornien: Entkriminalisierungs-Gesetzesvorhaben durchgewunken

Kurz bevor die Sitzung der Gesetzgeber am Dienstag endete, hat die kalifornische Versammlung dem Gesetzesvorschlag SB 1449 von Senator Mark Leno zugestimmt, welcher den einfachen Besitz von Marihuana komplett entkriminalisieren soll. Die Gesetzesnovelle passierte den Senat im Juni und kommt nun auf den Schreibtisch von Gouverneur Arnold Schwarzenegger.

Die Auszählung der Wahl sagte 43 zu 33 und sehr klar entlang der Parteilinien. Demokraten unterstützten das Gesetz mit 40-8, während die Republikaner mit 23-2 dagegen waren.

Unter aktuellen kalifornischen Gesetzen ist der Besitz von unter einer Unze Marihuana (etwa 28 Gramm) mit einer Maximalstrafe von 100 US-Dollarn belegt, aber es ist immer noch eine Ordnungswidrigkeit. Das bedeutet, dass die Person, die mit einem Joint oder einem Tütchen Gras erwischt wird, noch immer Verhaftet, seine Daten aufgenommen werden und die Person im Gericht erscheinen muss. Ausserdem wird eine Polizeiakte darüber angelegt. Es bedeutet auch nutzlose Arbeit für die Polizei und Gerichte.

Marihuanabesitz ist in Kalifornien die einzige Ordnungswidrigkeit, die mit einem Maximal-Bußgeld und keinem Gefängnisaufenthalt belegt ist. Das Gesetz von Leno wird die Ordnungswidrigkeit zu einer Übertretung umstufen, das Bedeutet: Keine Verhaftung, keine Daten aufnehmen, kein Gericht muss bemüht und auch keine Polizeiakten angelegt werden.

“Die Strafe für den Besitz von weniger als einer Unze Marihuana ist mit einem Bußgeld von 100 Dollarn und keinem Gefängnisaufenthalt verbunden,” sagte Leno als er das Gesetz vorstellte. “Wenn die Strafe 100 Dollar sind und kein Gefängnisaufenthalt, dann ist das eine Übertretung. Das ist keine Ordnungswidrigkeit.

Dass der einfache Besitz von Marihuana eine Ordnungswidrigkeit ist, hat “ernstzunehmende unbeabsichtigte Konsequenzen”, schrieb der San Francisco Democrat. “Mit dem Anstieg der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten durch den Besitz von Marihuana im letzten Jahr, schon 2008 auf 61.388 Fällen, ist es einfach zuviel Aufwand, für diese geringen Ärgernisse, in einer Zeit wenn Ressourcen knapp werden und die Wartehallen überfüllt sind, Gerichte zu bemühen.”

Quelle: StopTheDrugWar.org

Hanfplantage in Einfamilienhaus entdeckt

Hanfplantage in Einfamilienhaus entdeckt: Polizei stellt mehr als 650 Hanfpflanzen im Landkreis Güstrow sicher

Güstrow/MVticker. Polizeibeamte durchsuchten am 05.09.2010 ein Einfamilienhaus im Landkreis Güstrow und stellten dabei mehr als 650 Hanfpflanzen sowie umfangreiches Zubehör zur Pflanzenaufzucht sicher. Offensichtlich diente das komplette Haus ausschließlich zur Aufzucht der Pflanzen und zur Gewinnung von Marihuana.
Eine vietnamesische Frau, die beim Eintreffen der Polizei aus dem Haus flüchten wollte, konnte vorläufig festgenommen werden.

Durch einen telefonischen Bürgerhinweis war die Polizei auf das Haus in einer Gemeinde im westlichen Teil des Landkreises Güstrow aufmerksam geworden. Die von Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Rostock sowie des Bützower Reviers am Morgen begonnene Durchsuchung dauerte auf Grund des Umfangs bis in die Abendstunden an.
Insgesamt konnten 663 Hanfpflanzen, davon mehr als die Hälfte erntereif bzw. in Blüte stehend, sichergestellt werden. Alle Räume des Hauses, vom Keller bis zum Dachgeschoß, waren aufwendig für die Aufzucht der in Blumentöpfen stehenden Pflanzen und die Trocknung des Marihuanas ausgerüstet. Der Marktwert der sichergestellten Drogen beträgt nach einer ersten Schätzung mehrere zehntausend Euro.
Die Ermittlungen der Drogenfahnder der Kriminalpolizeiinspektion Rostock dauern an.

Quelle: http://www.mvticker.de

Cannabismedikamente: Das X ist ein U


Röslers teure Mogelpackung

Mitte August vermeldeten die Agenturen „Cannabismedizin sei einem Gesetzesentwurf der Bundesregierung zu Folge bald legal“. Dem ist mitnichten so, der Bundesgesundheitsminister hätte eventuell einen Klage auf EU-Ebene riskiert, wenn er sich weiterhin geweigert hätte, Sativex oder identische, in Lizenz hergestellte Präparate für den deutschen Markt zuzulassen. Die Zulassung ist ein weiterer Schritt weg von natürlicher Cannabismedizin, wie sie in anderen Ländern längst üblich, in Deutschland jedoch nicht erwünscht und immer noch illegal ist. Denn, anders als „Bild“ oder „Spiegel-online“ meldeten, ist mit der geplanten Zulassung von Sativex die Chance für „Cannabis auf Rezept“ für die Zukunft eher gesunken als gestiegen.

Cannabismedizin in Deutschland - was wirklich geschah:

Um 1150: Hildegard von Bingen erwähnt erstmals die medizinischen Eigenschaften von Hanf: „Wer ein leeres Hirn hat, dem verursacht der Genuss des Hanfes einen Schmerz im Kopfe. Den, der aber gesund ist und ein volles Gehirn im Kopfe hat, schädigt er nicht.“ Cannabis wird seitdem in allen medizinischen Standardwerken erwähnt und ist fester Bestandteil der Volksmedizin sowie der neueren Medizin.
1927: Cannabisprodukte werden in Deutschland apothekenpflichtig und durch Opiate; Barbiturate und Co ersetzt. Cannabis verschwindet, wie viele andere Heilkräuter, ein paar Jahrzehnte fast vollständig aus der (Schul)-Medizin.
Ab 1950: Durch die genaue Erforschung des THC-Moleküls interessieren sich immer mehr Wissenschaftler für das medizinische Potenzial von Cannabis.
1961: Die „Single Convention“ der UNO erklärt die medizinische Forschung und somit die Nutzung von Cannabinoiden für unnötig, Hanf habe keinen medizinischen Nutzen. In den USA und anderen westliche Ländern gibt es zu diesem Zeitpunkt viele positive Forschungsergebnisse.
1971: Durch die Einführung des BtmG werden die Beschlüsse der „Single Convention“ faktisch auch in Deutschland umgesetzt, Cannabis ist auch als Medizin nicht mehr verkehrsfähig (Anlage 3 BtmG, nicht verkehrs- oder verschreibungsfähig) .
1997: Nachdem schon mehrere Länder positive Erfahrungen mit medizinischen Cannabisblüten oder Medikamenten auf Cannabis-Basis gemacht haben, wird in Deutschland Dronabinol, ein halb-synthetisches THC-Fertigpräparat der Firma THC-Pharm, zugelassen. Die Kosten werden bis heute nicht von den Kassen übernommen. Andere cannabinoidhaltige Medizin oder natürliches Cannabiskraut bleiben illegal.
2007: Ein ungetesteter Cannabis-Extrakt auf Sesamölbasis wird auf Anweisung des BfArM an Patienten vergeben, die Dronabinol nicht vertragen und nach einem Richterspruch des Bundesverwaltungsgerichts eigentlich eine Ausnahmegenehmigung für natürliches Cannabis erhalten sollten. Das Sesamöl wird zum Desaster, vier von fünf Patienten klagen über mangelende Wirkung. Der Hersteller hatte das BfarM im Vorfeld auf eventuell fehlende Wirksamkeitsstudien hingewiesen.
2009: Nach jahrelangen gerichtlichen Auseinandersetzungen und dem Sesamöl-Reinfall erhalten sieben Patienten die Genehmigung, natürliches, nach medizinisches Standards angebautes Cannabis aus den Niederlanden zu importieren. Für „normale“ Cannabinoid-Patienten bleibt diese Weg versperrt, denn hierzu bedarf es einer Ausnahmegenehmigung, die wiederum einen Antrag voraussetzt, der eigentlich nur mit Hilfe eines geschulten Juristen ausgefüllt werden sollte.
Juli 2010: Sativex, ein Mundspray aus natürlichem Cannabis, wird Anfang Juli in Großbritannien und Ende des Monats in Spanien zugelassen. Die Entwicklerfirma GW-Pharmaceuticals, die Sativex in Zusammenarbeit mit Bayer in Großbritannien auf den Markt bringt, stellt das Medikament aus Cannabisblüten her, die an einem geheimen Ort auf der Britischen Insel angebaut werden. In anderen europäischen Ländern soll Sativex dann von dem Pharma-Riesen Almirall vertrieben werden, wenn es einmal zugelassen ist. Anders als beim natürlichen Cannabiskraut der niederländischen Firma Bedrocan bietet Sativex nur eine Wirkstoffkombination von THC und anderen Cannabinoiden und ist deutlich teurer als die unter medizinischen Standards angebaute Pflanze. Bei Bedrocan können Patienten aus drei Varianten wählen. Auch das Indikationsspektrum von Sativex ist bisher lediglich auf MS beschränkt (siehe Kasten).
August 2010: Die Regierungskoalition hat Mitte August angekündigt, „die Möglichkeit zu eröffnen, Cannabis-Medikamente in Deutschland herzustellen und für eine Therapie zu verschreiben.“ Der Zeitpunkt des Sinneswandels ist für Insider offensichtlich, handelt es sich um nichts anders als grünes Licht für die geplante Zulassung für die deutsche Sativex Variante, deren Markteinführung für 2011 erwartet wird. Der Status von natürlichem Cannabiskraut bleibt unangetastet illegal. Schlimmer noch: Die bisher 24 Patienten, die mit einer Ausnahmegenehmigung Cannabisblüten aus den Niederlanden importieren dürfen, laufen mit der Zulassung von Sativex in Deutschland theoretisch sogar Gefahr, ihren Status zu verlieren. Sie müssten im schlimmsten Falle ihre Medikation zwangsweise absetzen und durch das Spray ersetzen, mit dem sie, im Gegensatz zu natürlichem Cannabis, keinerlei Erfahrungen haben. Und wenn es nicht wirkt wie erwartet, müssten wieder Gerichte in jedem Einzelfall entscheiden.
Die Zulassung Sativex ist mit Sicherheit ein wichtiger Meilenstein in der Cannabinoid-Medizin, viele Patienten werden durch das neue Mundspray an Lebensqualität gewinnen.
Aber: Andere Länder lassen ihre Cannabis- Patienten wählen, ob sie natürliches Kraut oder lieber ein standardisiertes Präperat einnehmen wollen. Ob die starre Haltung in Deutschland am Regulierungs- und Normenwahn oder der allmächtigen Pharma-Lobby liegt, ist schwer zu sagen, Fakt ist: Der Cannabis-Patient ist und bleibt ein Patient zweiter Klasse, mit oder ohne die Gesetzesänderung.

Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin zum Thema:

Die Mitteilung der FDP ist irreführend, denn für Patienten, die von einer Therapie mit Cannabisprodukten profitieren, ändert sich zunächst nichts. Das Bundeskabinett will keine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes, sondern hat lediglich beschlossen, dass Medikamente auf Cannabisbasis arzneimittelrechtlich zugelassen werden dürfen, wenn ein pharmazeutischer Unternehmer einen solchen Antrag stellt. Die Schaffung einer solchen Möglichkeit sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit für die Zulassungsbehörden sein. Ein Zulassungsantrag wurde nach Angaben des britischen Unternehmens GW Pharmaceuticals für seinen Cannabisextrakt Sativex in verschiedenen europäischen Ländern für die Behandlung der Spastik bei multipler Sklerose gestellt. Das Unternehmen rechnet mit einer Zulassung für diese Indikation in Deutschland im Jahr 2011. Patienten mit anderen Erkrankungen, wie chronische Schmerzen oder Appetitlosigkeit und Übelkeit bei Krebs haben auch dann keinen Zugang zu entsprechenden Medikamenten.

Quelle: http://www.hanfjournal.de

Cannabis im Wert von 1,2 Millionen Euro verbrannt


Magdeburg. So wertvoller Abfall wird im Müllheizkraftwerk Rothensee selten verheizt: Gestern Morgen gingen im Norden Magdeburgs 340 Kilogramm Cannabis im Wert von 1,2 Millionen Euro in Flammen auf.

Die illegalen Betäubungsmittel stammten großteils aus der Asservatenkammer der Landesjustizbehörden. Außerdem wurden 890 Cannabispflanzen verbrannt, die von Beamten des Landeskriminalamts zwei Wochen zuvor bei einer Hausdurchsuchung in Köthen sichergestellt worden waren. Seither lagerten die Betäubungsmittel, verstaut in blauen Plastiksäcken, in einer gut bewachten Garage auf dem LKA-Gelände in Magdeburg.

Die Pflanzen wurden zur Vernichtung freigegeben, nachdem einzelne Proben entnommen und ihr THC-Gehalt, also der Wirkstoff von Cannabis, bestimmt worden war. "Die Proben reichen als Beweismittel für das Verfahren", sagte LKA-Pressesprecher Michael Klocke. "Deshalb haben wir eine zeitnahe Vernichtung der übrigen Cannabispflanzen angestrebt."

Bei Temperaturen von bis zu 1100 Grad Celsius brannten diese etwa eine Stunde lang auf dem Rost des Müllheizkraftwerkes. "Die beim Verbrennungsvorgang gewonnene Energie wird in Strom und Fernwärme umgewandelt", sagte Andreas Pflug, Mitarbeiter des Kraftwerks. Auch die Schlacke als Abfallprodukt der Verbrennung könne weiterverarbeitet werden. "Schlacke kommt beispielsweise beim Abdichten alter Deponien zum Einsatz", so Pflug.

Der stellvertretende Direktor des Landeskriminalamts, Jochen Hollmann, zeigte sich indessen über die Vernichtung des Drogenfundes erleichtert. "Wir sind froh, dass wir die Pflanzen nicht länger bewachen müssen", sagte er.

Quelle: http://www.volksstimme.de

Cannabis-Plantage in Lothringen geplant - 2.500 Hektar Hanf


St. Avold – Auf einer Fläche von bis zu 2.500 Hektar plant man in Lothringen nun Cannabis anzubauen. Die neue Hanf-Plantage soll für 25 neue Arbeitsplätze und neue einwandfreie Öko-Materialien sorgen.

„Heute muss der Bauer schauen, wie er überleben und seine Einkünfte sichern kann. Man muss neue Kompetenzen und neue Märkte im Auge haben, nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch auf dem industriellen Sektor. Und hier bietet Hanf echt neue Chancen“, zitiert „SOL“ Guy Géronimus, den Chef der neuen Agrar-Bewegung. Mit der Plantage sollen Fasern, Öl und Tierfutter hergestellt werden – und das aus einer einzigen Pflanze. Laut der Zeitung „Républicain Lorrain“ soll die geplante Anbaufläche für den erweiterten Hanfanbau bis zu 2.500 Hektar betragen. Die Vorteile der Hanfpflanze sind nicht nur ihre vielseitige Verwendbarkeit, sondern auch ihre ökologische Unbedenklichkeit.

In der Grenzgemeinde Creutzwald soll zudem eine Anlage zur Faserproduktion erbaut werden, die ab 2011 zirka 12.000 Tonnen Hanfstroh verarbeiten kann. Das Projekt kostet drei Millionen Euro und soll 25 neue Arbeitsplätze schaffen.

Die neuen Hanf-Strategen wollen das Projekt allerdings nicht nur auf die Lothringer Gemeinde beschränken. Sie setzten ebenso stark auf die Zusammenarbeit mit elsässischen und saarländischen Bauern. Im Saarland finden sich bereits einige Geschäfte, die Hanf-Produkte anbieten.

Quelle: http://www.newsecho.de

Montag, 30. August 2010

THC aus genmanipulierten Bakterien


Dr. Hanfenstein in Dortmund

Dortmund - Wissenschafter aus Dortmund haben Bakterien genetisch so manipuliert, dass sie den Hauptwirkstoff von Cannabispflanzen, THC, produzieren. Ziel sei es, das THC für medizinische Zwecke zu nutzen. Die Herstellung sei im Vergleich zu den zur Zeit in Deutschland zulässigen Herstellungsverfahren vergleichsweise unaufwendig und damit günstiger, berichtete Oliver Kayser von der Technischen Universität Dortmund laut der österreichischen Tageszeitung "Der Standart". Ob es günstiger als Homegrown ist, ist bisher nicht bekannt, wir bezweifeln das.

Quelle: http://www.hanfjournal.de

Cannabis-Therapie: Joint lindert Nervenschmerzen


Kanadische Forscher haben die Wirksamkeit von inhaliertem Cannabis gegen Nervenschmerzen nachgewiesen. Von den Nebenwirkungen der Joints berichtet die Studie allerdings nicht.

Die Probandengruppe war klein und der Wirkstoff ist umstritten: 21 Erwachsene mit chronischen Nervenschmerzen haben sich im Dienst der Wissenschaft eine Woche lang den Kopf mit Marihuana vernebelt. Das Resultat: Ihre starken Schmerzen konnten die Versuchsteilnehmer mit dem gerauchten Cannabis deutlich reduzieren, sie schliefen besser und fühlten sich insgesamt wohler als zuvor.

Nervenschmerzen gehören zu den hartnäckigsten Beschwerden, da sie nicht immer auf die üblichen Schmerzmittel bis hin zu Morphium reagieren. Außerdem haben Medikamente zur Beruhigung von Nerven meist starke Nebenwirkungen. Die Erforschung von Cannabis soll das Behandlungsspektrum erweitern.

Gerauchtes Cannabis so wirksam wie in Pillenform
Die kanadischen Wissenschaftler der McGill-Universität wollten in der kleinen Pilotstudie sehen, ob Cannabis als gerauchtes Kraut denselben Effekt erzeugt wie der Cannabis-Wirkstoff THC in Tablettenform. In dieser Verabreichung hatte sich die Droge bereits als schmerzlindernd erwiesen. Die Forscher vermuten allerdings, dass es unterschiedliche Effekte und Risiken zwischen einer Cannabis-Pille und Marihuana gibt. In der aktuellen Studie prüften sie zunächst lediglich die Wirksamkeit von inhaliertem Cannabis.

Sie ließen die Patienten mit chronischen Nervenschmerzen fünf Tage lang dreimal täglich 25 Milligramm Cannabis mit verschiedenem THC-Gehalt rauchen. Eine Kontrollgruppe inhalierte Rauch ohne den Cannabis-Wirkstoff. Die höchste THC-Konzentration (9,4 Prozent) erwirkte eine deutliche Schmerzlinderung.

Die Forscher um Mark Ware wollen nun höhere Cannabis-Konzentrationen über einen längeren Studienzeitraum hinweg testen. Parallel dazu empfehlen sie Langzeitstudien über die Sicherheit von gerauchtem Cannabis als Schmerzmittel.

Quelle: http://www.focus.de

Drogenbus in Fürth


Der Deutsche Hanfverband darf in München keine Buswerbung für die Cannabisentkriminalisierung machen. Dafür aber darf die Polizei in Fürth eine Bus-Werbefläche buchen und darauf ganz dreist lügen.
Wer weiß, eventuell war es anders gemeint, aber wir verstehen das so:
Ohne harte Drogen oder Cannabis stirbst du. Und um die Drogen zu kriegen, muss man am Bus halten. "Stoppt- Drogen" klingt wie eine Aufforderung eines Drogenfachverkäufers an eine Gruppe Jugendlicher auf dem Weg ins Wochende.
Oder wie?

Quelle: http://www.hanfjournal.de

Suchtexperten für Entkriminalisierung


Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) begrüßt die geplante Anhebung der Eigenbedarfsgrenze für Drogen in Nordrhein-Westfalen.

Dies diene der Entkriminalisierung von Probierern und Drogenkonsumenten, sagte Sprecherin Christa Merfert-Diete der Nachrichtenagentur ddp in Hamm. «Wir sind nicht für ein Verbot, sondern für eine Entkriminalisierung», betonte Merfert-Diete.
Die Arbeit der DHS wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert, auch die Drogenbeauftragte Frau Dyckmans verweist immer wieder auf die Suchtexperten der DHS, nimmt sich deren wissenschaftschaftlichen Erkenntnisse jedoch kaum zur Kenntnis.
Sie begrüßt das neue Gesetz im Gegensatz zu den Suchtexperten nicht und verweist statt dessen auf die seit Jahren wisenschaftlich widerlegte Einstiegstheorie:
„Das ist ein falsches Zeichen. In der Drogenpolitik muss es unser gemeinsames Ziel sein, den Konsum zu verringern und insbesondere den Einstieg zu verhindern.“

Quelle: http://www.hanfjournal.de

Kanadisches Unternehmen baut Autos aus Cannabis


Hanfkarosserie könnte auch in Rennautos zum Einsatz kommen

Das kanadische Unternehmen Motive Industries entwickelt eine Hanfkarosserie, die für ein hauseigenes Elektroauto zum Einsatz kommen soll. Das Hanf-Elektroauto soll bereits bei der 2010 VE Conference and Trade Show in Vancouver präsentiert werden.

Bereits in den 1930er Jahren entwickelte Henry Ford das so genannte Hemp Car, dessen Karosserie aus Hanffasern hergestellt wurde und das mit Methanol, das ebenfalls aus Hanf gewonnen wurde, betankt werden konnte. Nach der Verabschiedung des Mariihuana-Verbotsgesetzes 1937 wurde der politische Druck auf Ford aber zu groß und die Entwicklung wurde eingestellt.

Gemeinsam mit TM4 Electrodynamic Systems will Motive Industries mit der Hanfkarroserie aber jetzt im Rahmen des Project Eve den Automarkt revolutionieren. Hanfkarosserien sind ähnlich wie Carbonkarosserien extrem leicht aber trotzdem stabil und könnten auch in Rennautos zum Einsatz kommen. Der große Vorteil gegenüber Carbon ist aber, dass Hanf ein schnell nachwachsender Rohstoff ist und in seiner Verarbeitung keine Chemikalien benötigt.

Einen weiteren Vorteil sieht Nathan Armstron von Motive Industries auch in der derzeitigen Gesetzeslage in den USA:" Es ist illegal in den USA Nutzhanf anzubauen, daher haben wir in Kanada einen kleinen Marktvorteil."

Quelle: http://relevant.at

Berliner sitzt im Horror-Knast von Bali

Wegen 4,9 Gramm Marihuana-Samen

Staatsanwalt fordert acht Jahre Gefängnis für den schwer Krebskranken

Berlin/Bali - Acht Jahre im Drogenknast von Bali. Für Peter G. kommt das einem Todesurteil gleich. Der unheilbar an Krebs erkrankte Berliner wurde auf der Trauminsel mit 4,9 Gramm Mariuhana erwischt. Jetzt steht er vor Gericht. Seine Chancen sind schlecht, der Staatsanwalt will ein Exempel statuieren.

Eigentlich sollte ihn seine letzte grosse Reise nach Papua-Neuguinea fähren, der "Insel der Paradiesvssgel". Peter G. ist Tierpfleger. Er hat Rachenkrebs und wollte die traumhaften Vögel ein einziges Mal in ihrem natürlichen Lebensraum sehen. Bali war auf dem Weg dorthin nur ein Zwischenstopp, der am 11. August für ihn zur Endstation wurde. Peter G. war an diesem Tag mit der KLM-Maschine KL 835 aus Amsterdam auf Bali gelandet. Obwohl wenig später sein Weiterflug nach Papua-Neuguinea startete, wurde er vom Zoll gefilzt. Die Beamten entdeckten laut Anklage seine Krebs-Medikamente und kleine Tütchen mit dem Marihuana-Samen. Es waren 4,6 Gramm. Peter G. braucht sie zur Schmerztherapie.

In Deutschland wäre das kein so grosses Problem gewesen, 15 Gramm gelten als Eigenbedarf. In Indonesien jedoch drohen Drogenschmugglern und -Besitzern drakonische Strafen bis hin zum Todesurteil. Peter G. wurde sofort festgenommen. Der Justiz geht es dabei auch um Abschreckung, das wurde am gestrigen Verhandlungstag, an dem Peter G. seinen 52. Geburtstag beging, deutlich. Der Staatsanwalt fürchtet, dass sich "eine Freilassung negativ auf das Image der Insel auswirken würde". Er fordert 8 Jahre Haft. Doch ohne Ärztliche Behandlung, ohne seine Krebs-Medikamente würde Peter G. so eine lange Haft kaum überstehen.

Quelle: http://www.berlinonline.de

Facebook blockiert politische Cannabiswerbung


Huffingtonpost berichtet, dass diverse Onlineanzeigen die mit Cannabis zu tun haben von Facebook blockiert werden. Für einen typischen Studenten (der USA) ist etwas nicht passiert, wenn es nicht auf Facebook erscheint. Dies gibt dem sozialen Netzwerk einen großen Einfluss auf die politischen Debatte, insbesondere wenn sie ausserhalb dem stattfindet, was Facebook als akzeptablen Diskurs empfindet. Eine Petitionsseite gegen die Entscheidung steht schon – mach mit!

Befürworter der Marihuanalegalisierung, welche zur Wahl in Kalifornien im November 2010 steht, wollten eine Onlinekampagne einrichten. Diese sollte zum Überdenken der aktuellen Gesetze anregen, aber damit sind sie bei Facebook gegen eine Wand gelaufen. Facebook akzeptiert zuerst die Anzeige von der Gruppe Just Say Now, vom 7. August bis 26. August, sie wurde 38 millionen Mal angezeigt und der Gruppe geholfen, mehr als 6000 Teilnehmer zu bekommen für ihre Facebookseite. Aber dann wurde sie abrupt entfernt.

Andrew Noyes, ein Sprecher von Facebook sagte, dass Problem wäre das Hanfblatt. “Es wäre nett zu erwähnen, dass sie informiert wurden durch Facebook, dass das infrage gestellte Bild nicht länger akzeptierbar war für die Benutzung in Facebook-Anzigen. Das Bild eines Hanfblattes ist mit allen Rauchprodukten assoziiert und damit nicht mit unseren Regelungen vereinbar.”, sagte er der Gruppe in einer E-Mail, die HuffingtonPost vorliege.

Noyes ist zur Zeit im Urlaub und antwortet nicht auf E-Mails. Eine Anfrage an Facebooks generelle Presseaddresse erbrachte nur eine automatische Antwort, in der es heisst die Firma erhalte viele Anfragen deswegen und wird sich noch äussern. (Weiter unten ist eine Stellungnahme von Facebook)

Dennoch: Facebooks Anzeigenregeln verbieten nur die Bewerbung von “Tabkakprodukten”, nicht dem Rauchen im Allgemeinen. Seit den 1970er Jahren verkaufen Läden Marihuanaparaphernalia indem sie sagen, es wäre nur für den Tabakkonsum. Die Just Say Now Kampagne argumentiert genau anders herum: Nein, wirklich, es ist für Marihuana und nicht Tabak.

Die Zensur ist ein Rückschlag für die Kampagne, die auf Unicampusen für die Legalisierung unterwegs ist und Studenten aufruft wählen zu gehen. “Es ist als ob man eine Kampagne macht und das Gesicht des Kandidaten nicht zeigt” sagte Michael Whitney von Firedoglake.com, einem Blog, das Teil der Just Say Now Koalition ist.

Konservative Studenten verurteilen die Blockade von Facebook. “Unsere Generation hat Facebook erfolgreich gemacht, da es eine Community war in der man ohne Zensur auch über sensible Themen wie Drogenpolitik diskutieren konnte. Wenn die Zensurmaßnahmen von Facebook weiterhin wie die unserer Regierung aussehen, dauert es nicht bis zum Wahltag, dass es als Überflüssig angesehen wird,” sagte Jordan Marks, Vorstand der Organisation Junge Amerikaner für die Freiheit HuffPost in einer E-Mail. YAF wurde in den 1960s gegründet; Gründungsvorstand Buckley war lange Zeit ein Unterstützer der Marihuanalegalisierung.

Aaron Houston, der Vorsitzende der Studenten für eine sensible Drogenpolitik sagte, dass Facebook sich von ihren Kunden abgehoben hätte.

“Ihr Geschäft wird schaden nehmen, wenn sie diese Entscheidung nicht zurücknehmen. Wir haben Reefer Madness und Zensur hinter uns gelassen. Facebook sollte mit der Zeit gehen.” sagte er.

Während Facebook die Anzeige verbannt, haben einige konservative und liberale Blogs und Newsstationen zugesagt am Dienstag mit der Werbung zu beginnen. The Nation, The New Republic, Human Events, Red State, Antiwar, Reason, Drug War Rant, Stop The Drug War, Daily Paul, Lew Rockwell, The Young Turks, MyDD, AmericaBlog, Pam’s House Blend und Raw Story sind unter ihnen.

Um gegen Facebooks Entscheidung zu Protestieren hat die Just Say Now, natürlich auf Facebook, eine Petition dagegen gestartet. Desöfteren Antwortet die Firma auch auf solche Aktionen. Die Gruppe fordert ihre Teilnehmer auch dazu auf, ihr Profilbild auf ein Bild mit einem zensierten Cannabisblatt zu ändern.

“Durch die Zensur des Hanfblattes verbietet Faebook politische Redefreiheit. Das ist unfair und unakzeptabel” ist in der Petition geschrieben. “Facebook soll seine Entscheidung zurücknehmen und eine freie Diskussion über die Drogenpolitik der USA ermöglichen.”

Update: die Libertäre Partei hatte das gleiche Problem. Sprecher Kyle Hartz emailte HuffPost, dass Facebook erst die Anzeige akzeptiert, und dann am 23. Juli die Entscheidung zurücknahm und zensierte.

“Danke für das Anschreiben”, hat ein Facebooksprecher an die Partei geschrieben. “Ich habe einen Blick auf Ihren Zugang geworfen und bemerkt, dass der beworbene Inhalt ihrer Anzeige verboten ist. Wir halten das Recht, zu bestimmen welche Anzeigen wir akzeptieren. Wir haben uns entschlossen, Anzeigen die bestimmte Produkte oder Dienstleistungen bewerben, nicht zu akzeptieren. Wir akzeptieren keine Werbung für Marihuana oder politische Anzeigen für die Bewerbung von Marihuana und werden auch die Erstellung von weiteren solchen Facebookanzeigen für dieses Produkt nicht erlauben. Wir danken Ihnen für die Kooperation im Sinne unserer Geshäftsbedingungen”

UPDATE II: Facebook Sprecher Noyes sagt in einer Stellungnahme: “Das infragegestellte Bild ist nicht länger Akzeptabel für die Nutzung in Facebookanzeigen. Das Bild von Hanfblättern ist mit Rauchprodukten assoziiert und ist daher nicht mit unseren Geschäftsbedingungen vereinbar.”

UPDATE III: Facebook möchte auch keine Hanfblätter zu medizinischen Zwecken sehen. Als in Washington DC die Stadträte diskutierten, wie man am besten medizinisches Marihuana abgeben könnte, wollte eine Patienteninitiative Facebookanzeigen schalten, damit sich die Bürger an der Diskussion beteiligen, sagte Nikolas Schiller von der Initiative der HuffPost. Facebook beendete die Anzeige, auch wenn die Anhörungen im Stadtrat weiterliefen. Die Anzeige enthielt ein Cannabisblatt, konnte Online aber wurde später, wie bei den anderen, zurückgezogen.

Quelle: http://www.huffingtonpost.com

Montag, 23. August 2010

ABDA: Apotheker stellen Cannabis-Rezepturen her


Die Apothekerschaft begrüßt die aktuellen Absichten der Bundesregierung, die Versorgung schwerkranker Patienten mit Cannabis zu erleichtern. Der wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoff des Cannabis-Extrakts, das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC), ist unter der amtlichen Bezeichnung Dronabinol qualitätsgesichert nach dem Deutschen Arzneimittel-Codex (DAC) als Rezeptursubstanz verfügbar.

Apotheker können damit auf Verordnung Rezepturen herstellen. Das Neue Rezeptur Formularium (NRF) und der DAC haben bereits vor einigen Jahren Qualitätsvorschriften für Tropfen und Kapseln mit THC erarbeitet.

„Ärzte können bereits heute ihre Patienten im Rahmen der Rezeptur mit dem Cannabiswirkstoff THC versorgen. Arzt und Apotheker schließen so gemeinsam Versorgungslücken“, so Apotheker Dr. Andreas Kiefer, Vorsitzender der NRF-Kommission.

Fertigarzneimittel dürfen in der Regel nur innerhalb der Indikation eingesetzt werden, für die sie zugelassen sind. Diese Beschränkungen bestehen für Rezepturen nicht, da sich der Arzt aus therapeutischen Gründen gezielt für deren Verordnung entscheiden kann.

Kiefer: „Rezepturen unterliegen keiner Zulassungspflicht, weil sie vom Apotheker für den einzelnen Patienten nach entsprechender Verordnung durch den Arzt eingesetzt werden.“

Quelle: ABDA - Pressemitteilung vom 18.08.2010

Dämlicher Dealer gefasst

Einen dämlichen Drogen-Händler hat die Polizei in Frankfurt gefasst. Der 31-Jährige war den Beamten aufgefallen, als er am Samstagabend über eine rote Ampel radelte und den Beamten den Mittelfinger zeigte. Als sie ihn stoppten, gab er unumwunden zu, dass er in seinem Rucksack "Dope" habe. Die Beamten fanden 103 Gramm Marihuana, zu Hause hatte er weitere 55 Gramm.

Quelle: http://www.welt.de

Samstag, 21. August 2010

Newgrowbook vs. Growbook

Hallo Leute

da wir immer mehr zuwanderer vom Growbook auf unserem Newgrowbook haben und dies auch seine Gründe hat möchten wir an aller erster Stelle die GBler auf dem Newgrowbook Begrüssen Herzlich willkommen auf www.newgrowbook.com ...

Am 29.4.2009 hat sich eine kleine Gruppe von erfahrenen Growern die lange dem Growbook angehörten auf den Weg gemacht ein neues Growbook zu Gründen nähmlich das Newgrowbook mit grossem Erfolg wie wir heute selber feststellen können.

Einer der Gründe des Erfolges des Newgrowbook Hanfforums ist sicherlich das enorme Wissen im Forum und das andere die netten und zuvorkommenden Mitglieder die immer da sind wenn man sie braucht.

Der andere grosse Unterschied das Newgrowbook ist ein Privates Hanfforum kein Geschäfftliches Hanfforum wie das Growbook das nun Pocketbong gehört. Hier gehen viele Sicherheitsaspekte verloren wie der Datenschutz was macht diese Firma mit meinen Daten und meinen Bildern auch viele andere Fragen tauchen auf die einen Interessieren sollten .

Unsere Internen Quellen berichten das es nur noch um den Profit geht in diesem Forum ob dies nun wahr ist oder nicht lassen wir dahingestellt ... was wir sehen können ist das das Forum Growbook nicht mehr das ist was es mal gewesen ist.

Wir das Newgrowbook sind froh unseren eigenen weg eingeschlagen zu haben und wünschen dem Growbook viel Glück doch wir haben unsere Entscheidung getroffen es gibt nur ein Forum für uns und das ist das Newgrowbook.com ....

Alle Mitglieder des NGB

Freitag, 20. August 2010

Unglaublich: Marihuana-Plantage in Kanada wird von 10 Bären bewacht


Als die kanadischen Polizeieinheiten im District von British Columbia auf eine im dichten Wald versteckte Marihuana-Plantage stieβen, staunten sie nicht schlecht. Die Hanfplantage wurde nämlich von 10 ausgewachsenen Schwarzbären bewacht.

Wie die Polizei gegenüber dem Nachrichtensender CBC mitteilte, wurde die Plantage in der Nähe des Lake Christina, etwa 550 Kilometer östlich von Vancouver, ausgemacht.
Bei näherem Hinsehen jedoch stellte sich heraus, dass die angeblich gefährlichen Wächter handzahme Tiere waren, die von ihrer Herrin mit Gemüse und Hundefutter gefüttert wurden. Die Plantage diente laut Aussagen der Besitzerin dazu, die Tiere zu ernähren.

In der Provinz British Columbia ist der Hanfanbau wegen des geeigneten Klimas nicht Ungewöhnliches.
Vor zwei Jahren bezifferte das Magazin “BC Business” die Umsätze durch Marihuana in der Region auf 7,5 Milliarden Dollar. Des Weiteren hängen 250 000 Arbeitsplätze davon ab.

Quelle: http://www.20minutos.es

Spürnase „Duke“ und die Mega-Cannabis-Plantage



Polizeihund "Duke" erschnüffelte Grass im Landkreis Harburg

Mehr als 300 Pflanzen mit einem Schwarzmarktwert von rund 20000 Euro: Ein 48 Jahre alter Hamburger hat in Eversen (Landkreis Harburg) eine private Marihuana-Zuchtanlage betrieben. Die Polizei hob die Plantage nun aus. Aber erst Spürhund Duke entdeckte die geheimen Verstecke des Drogen-Züchters.

Die Ermittler hatten einen Tipp bekommen, dass der gelernte Feinmechaniker im Keller eines Einfamilienhauses Cannabis anbaut. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten mehr als 300 Cannabispflanzen sicher. Auch Speziallampen, Hanfsamen, Belüftungs- und Bewässerungsanlagen nahmen die Polizisten mit. Dann wurde Duke losgeschickt:

Der Malinois (eine Variante des Belgischen Schäferhundes) wuselte durch das Haus und entdeckte in einem Versteck in einem der Kellerräume 150 Gramm Haschisch. An einer anderen Stelle fand er 1000 Euro mutmaßliches Dealgeld.

Der 48-Jährige, der bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten ist, macht von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und schweigt.

Quelle: http://www.mopo.de

Aktion Sativa Weltweit – Razzien gegen Cannabisanbau bringen nichts

Und mal wieder werden öffentliche Gelder zum “Kampf gegen die Drogen” ausgegeben, trotzdem es sich herausgestellt hat, dass die ganze Repression nichts bringt und das vermeintliche Übel dennoch vorhanden bleibt. Nicht nur in Deutschland kommen solche Mega-Razzien wie “Aktion Sativa” vor, auch – wie berichtet – in Neuseeland und Groß Britannien

Dort berichtet der MorningStar wie folgt:

Befürworter der Legalisierung von Cannabis in Großbritannien sehen eine steigende Zahl von polizeilichen Razzien in Cannabisfabriken als Beweis, dass die Verbote ein Fehlschlag sind.

Neue Zahlen, die von der Vereinigung der Polizeihauptführer (Acpo) veröffentlicht wurden, zeigen dass 6886 Cannabisproduktionsanlagen im letzten Jahr durchsucht worden sind, das macht jeden Tag etwa 20.

Die Zahl relativiert sich mit der von vor zwei Jahren, als 3032 Gebäude gestürmt worden sind, und es sie ist achtmal so hoch wie die Rekordzahlen zwischen 2004 und 2007.

Don Barnard von der Legalize Cannabis Allianz sagte “Trotz der Razzien bekommen die Menschen ihr Cannabis.

Politiker sollten erkennen, dass nach 40 Jahren des Gesetzes gegen Drogenmissbrauch nichts erreicht worden ist- das gesamte Projekt war eine Verschwendung von Zeit.

Wenn man die Sparmassnahmen an der Polizei unter dieser Regierung mit einbezieht, müssten sie wirklich Anfangen und Schauen, warum solche großen Summen auf die Kriminalisierung von Cannabis verwendet werden.”

Kommandant Allan Gibson, der Sprecher zum Thema Cannabis der Acpo, sagte, der Anstieg sei teilweise darauf zurückzuführen, dass die Behörden einen verstärkten Fokus darauf richten. “Die Polizeieinsätze sind jetzt stärker und effektiver durch bessere Koordination und der besseren Verteilung von Informationen unter den Einsatzkräften, anderen Behörden und den verdeckten Ermittlern” sagte er.

Quelle: http://www.hanfplantage.de

Experten begrüßen baldige Zulassung cannabishaltiger Medikamente

Berlin – Die geplante Zulassung cannabishaltiger Medikamente für Schwerstkranke stößt bei Experten auf Zustimmung. „Es ist an der Zeit, Cannabis aus der Schmuddelecke zu holen”, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, der Göppinger Schmerzmediziner Gerhard Müller-Schwefe.

Er verwies unter anderem auf Einsatzmöglichkeiten bei Schmerzen nach Polioerkrankungen oder bei Multipler Sklerose. Die Schmerztherapie-Gesellschaft äußerte sich gemeinsam mit der Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga zur Ankündigung der schwarz-gelben Koalition.

Beide Organisationen begrüßten auch die Pläne von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), dass Einrichtungen wie Hospize und einzelne Ambulanzen künftig überzählige starke Schmerzmittel, zum Beispiel Morphium, sammeln und als Notfallvorrat für andere Patienten aufbewahren dürfen.

Das werde eine Praxis legalisieren, die Schmerztherapeuten und Palliativmediziner „schon lange aus der Not heraus pflegen”, betonten sie. Immer wieder müssten Schmerzmediziner am Wochenende Patienten notfallmäßig ein starkes Schmerzmittel verordnen, das aber in Apotheken nicht vorrätig sei.

Die Fachpolitiker von Union und FDP hatten sich am Dienstag in Berlin auf beide Schritte verständigt. Für die Zulassung cannabishaltiger Medikamente ist eine Änderungsverordnung erforderlich, die nicht der Zustimmung des Bundestages, wohl aber der Länder bedarf. © kna/aerzteblatt.de

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