Willkommen !


Du bist auf der Suche nach Cannabis Samen, einem Growguide oder einem Hanf-Forum? Auf Newgrowbook.com erwartet dich einfach alles zum Thema Cannabis, Konsum & Anbau von Marihuana.

Zudem findet Ihr hier in unsererm NGB - Reporte Blog die aktuellsten Nachrichten rund um Cannabis neben diesem Blog steht euch aber auch unser Forum zur verfügung und viele andere beliebte Tools die euch das Leben erleichtern mehr dazu auf www.newgrowbook.com

Wir distanzieren uns jedoch vom illegalen Konsum, Anbau oder Handel mit Cannabis. Insbesondere in Deutschland ist der Besitz, Anbau & Handel mit Cannabis oder Cannabis-Samen verboten und strafbar.

Donnerstag, 12. August 2010

Polizei entdeckt zwei Marihuana-Plantagen


Rauschgiftfahnder haben zwei Marihuana-Plantagen in Wittighausen (Main-Tauber-Kreis) und im pfälzischen Grünstadt ausgehoben. Nach Angaben des Landeskriminalamts Baden-Württemberg stellten die Fahnder dabei rund 95 Kilogramm Marihuana sicher. Gegen zehn Verdächtige erging Haftbefehl.

Neun von ihnen wird vorgeworfen, sich um die Aufzucht der Pflanzen gekümmert zu haben. Der zehnte Mann soll als Kurier unterwegs gewesen sein. Der 34-Jährige war mit fast elf Kilogramm Marihuanablüten im Gepäck auf der Autobahn 67 nahe dem südhessischen Pfungstadt gestoppt worden.

In Wittighausen (Main-Tauber-Kreis) fanden die Ermittler in einem früheren Gasthof 1.187 Marihuana-Pflanzen. In der Plantage im rheinland-pfälzischen Grünstadt war die Ernte offenbar schon eingefahren. Hier entdeckten die Polizisten rund 200 Kilogramm Reste von Marihuana-Pflanzen. Bei Durchsuchungen von Wohn- und Geschäftsräumen der Verdächtigen beschlagnahmten die Ermittler unter anderem rund 40.000 Euro Bargeld.

Quelle: http://www.swr.de

Marihuana im Wert von 75.000 Euro sichergestellt


Fürstenau.
Marihuana im Wert von 75.000 Euro haben Osnabrücker Polizeibeamte in der Nacht zum Mittwoch in Schwagstorf bei Fürstenau sichergestellt. Die beiden 29 und 38 Jahre alten Männer wurden nach Angaben der Polizei festgenommen.

Marihuana im Wert von 75.00 Euro entdeckten Rauschgiftfahnder in Schwagstorf.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft führten die Ermittler die Männer beim Amtsgericht Osnabrück vor. Es wurde ein Haftbefehl erlassen und 1600 Euro bei den Männern sichergestellt.

Nach weiteren Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten schließlich noch 15.000 Euro Bargeld, ein Mercedes im Wert von 60.000 Euro, Unterhaltungselektronik von 2500 Euro und 1600 Liter Treibstoff in acht Fässern.

In einer Wohnung wurden weitere 300 Gramm Marihuana gefunden. Die Ermittlungen dauern noch an.

Quelle: http://www.neue-oz.de

Hanffütterung für Illegal befunden


Das Thurgauer Obergericht hat im März drei Bauern freigesprochen, die ihren Tieren selbst angebauten Hanf verfüttert hatten. Das Gericht war der Ansicht, dass die Sachlage gesetzlich nicht eindeutig geregelt sei. Die Staatsanwaltschaft zog zwei Urteile vor das Bundesgericht.

Dieses hat die Beschwerde nun gutgeheissen. Es mache keinen Unterschied, ob der Landwirt fremden Hanf oder selbst produzierten verfüttere. Jetzt muss das Obergericht nochmals über den Fall befinden. Zufrieden mit dem Urteil ist der St. Galler Staatsanwalt Thomas Hans­jakob. Gegenüber dem «Regionaljournal» sagte er: «So können die Bauern nicht vorgaukeln, sie würden Hanf für ihre Tiere anbauen.»

Quelle: http://www.20min.ch

Dienstag, 10. August 2010

Haft für 82-jährige Haschisch-Dealerin


AMSTERDAM. Eine 82-jährige Niederländerin hat im großen Stil Marihuana angebaut und verkauft. Dafür muss sie nun für sechs Monate hinter Gitter, entschied ein Gericht in Maastricht.

Die Dame hatte zusammen mit ihrem 44-jährigen Sohn jahrelang in ihrem Haus eine Hanfplantage betrieben, Haschisch hergestellt und es weiterverkauft. Das Duo setzte nach Polizeiermittlungen innerhalb von rund sieben Jahren Drogen im Wert von etwa einer Million Euro um.

Ihr Alter schützte die Seniorin nicht: "Auch 82-Jährige sind voll verantwortlich für ihre Taten", erklärte der Richter. Wie die Zeitung "de Volkskrant" am Dienstag berichtete, wies das Gericht mit dieser Begründung am Vortag einen Antrag auf Haftverschonung zurück.

Sie selbst hatte sich uneinsichtig gezeigt und unter Hinweis auf das legale Kiffen in den niederländischen "Coffeeshops" dem Gericht übertriebene Härte vorgeworfen. Dabei hätte sie sich mit etwas Entgegenkommen den Aufenthalt hinter Gittern vielleicht ersparen können, hieß es in Justizkreisen.

Im April hatte die Polizei bei dem Drogendealer-Gespann 337 Marihuanapflanzen in der Garage und im Schlafzimmer sichergestellt. Der Sohn bekam eine Gefängnisstrafe von 16 Monaten. Seine längere Haftzeit wurde damit begründet, dass er höhere Gewinne aus dem Drogenhandel gemacht habe als seine Mutter. Diese wollte nicht ausschließen, dass sie nach der Zeit im Gefängnis wieder heimlich "Gras" anbaut.

In den Niederlanden werden der Genuss von leichten Drogen wie Marihuana sowie der Besitz von bis zu fünf Gramm von den Behörden geduldet. Der Anbau sowie der Handel in großem Umfang sind jedoch ebenso verboten wie in anderen Staaten.

Quelle: http://www.nachrichten.at


Neue NRW-Regierung will Eigenbedarfsgrenze bei Drogen wieder anheben

Die rot-grüne Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen will im Kampf gegen illegale Drogen verstärkt auf Prävention setzen und erlaubt künftig in höheren Mengen den straffreien Besitz von Haschisch oder Marihuana.

Die rot-grüne Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen will im Kampf gegen illegale Drogen verstärkt auf Prävention setzen und erlaubt künftig in höheren Mengen den straffreien Besitz von Haschisch oder Marihuana. Die neue Landesregierung wolle die sogenannte Eigenbedarfsgrenze für "weiche" Drogen von sechs auf zehn Gramm erhöhen, bestätigte eine Sprecherin des Landesjustizministeriums am Dienstag in Düsseldorf eine Meldung der WAZ-Mediengruppe. Bei harten Drogen wie Heroin, Kokain und Amphetaminen sollen demnach wieder 0,5 Gramm zum Eigenverbrauch erlaubt sein; für diese Drogen gilt in NRW derzeit die Null-Grenze.

Quelle: www.stern.de

44 Kilo Cannabis nach Österreich geschmuggelt


ST. PÖLTEN. Beamte des Landeskriminalamtes NÖ haben in Zusammenarbeit mit den Polizeiinspektionen Traisen und Lilienfeld eine Gruppe von Suchtmittelhändlern ausgeforscht.

Diese soll von Februar 2008 bis März dieses Jahres 44 Kilo Cannabiskraut aus Tschechien nach Österreich geschmuggelt und weiterverkauft haben. Die beiden mutmaßlichen Haupttäter sind ebenso in der Justizanstalt Korneuburg in Haft wie vier Großabnehmer, berichtete die Sicherheitsdirektion am Montag.

Ein 40-jähriger Wiener und ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Lilienfeld sollen monatlich nach Tschechien gefahren und jeweils 500 bis 1.000 Gramm Cannabiskraut erworben haben. Der Schmuggel erfolgte den Ermittlungen zufolge vorwiegend per Pkw, vereinzelt auch über die Bahnstrecke Znaim - Retz. Das Cannabiskraut wurde in der Folge von den Beschuldigten an weitere Dealer bzw. Großabnehmer aus den Bezirken St. Pölten und Tulln gewinnbringend weiterverkauft. Der 22-Jährige erwarb zusätzlich noch insgesamt Metamphetamin vorwiegend für den Eigenkonsum.

Im Zuge der Erhebungen wurden mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt und dabei noch geringe Mengen Suchtmittel, diverse Utensilien und Verpackungsmaterialien sichergestellt, so die Ermittler. In dem Verfahren ergingen insgesamt 43 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz. Der Straßenhandelswert der 44 Kilo Cannabiskraut wurde mit etwa 440.000 Euro angegeben.

Quelle: http://www.nachrichten.at

Mexiko diskutiert Legalisierung von Drogenhandel


Mexiko-Stadt - Nach vielen Misserfolgen im Kampf gegen die Drogenkriminalität in Mexiko treten immer mehr Politiker für die Freigabe des Rauschgifthandels ein.

Ein Mann raucht einen Joint. In den vergangenen Tagen haben sich mehrere mexikanische Politiker für eine Legalisierung von weichen Drogen wie Marihuana, das im Land am meisten konsumiert wird, ausgesprochen.

Auch Ex-Präsident Vicente Fox hält eine Legalisierung für ein geeignetes Mittel, um der Drogenmafia ihre Geschäftsgrundlage zu entziehen, wie mexikanische Medien am Montag berichten.

Nach Meinung von Fox, der von 2000 bis 2006 Präsident des Landes war, sollten Produktion, Verkauf und Handel legalisiert werden. Die Drogenarten spezifizierte er dabei nicht. “Es ist an der Zeit, das Gleichgewicht zwischen den Kriminellen, den Märkten und den kriminellen Netzwerken zu zerstören“, begründete Fox seine Initiative.

In den vergangenen Tagen hatten sich mehrere Politiker für eine Legalisierung von weichen Drogen wie Marihuana, das in Mexiko am meisten konsumiert wird, ausgesprochen. Präsident Felipe Calderón will eine Debatte zu diesem Thema zwar nicht unterbinden, spricht sich jedoch weiter entschieden gegen eine Legalisierung aus. Seit seinem Amtsantritt im Dezember 2006 sind im Drogenkrieg rund 28.000 Menschen getötet worden.

Quelle: http://www.chiemgau24.de

USA: Forscher entdeckten neuen Marihuanachemie-Rezeptor

Hemmung des Rezeptors könnte zu effektiveren Schmerzmedikamenten führen und weitere therapeutische Effekte haben.

Diese Komponenten sind bekannt als “Endocannabinoide” – eine Wortschöpfung aus “Endo”, Latein für “innen” und Cannabis, der wissenschaftliche Name des Marihuana Pflanze. Das neuest entdeckte Cannabinoid, welches entdeckt wurde, trägt nun den Namen 2-AG und bindet an Rezeptoren auf Nervenzellen und Mikroglia. Mikroglia sind spezialisierte Zellen, welche die Überlassenschaften von abgestorbenen Zellen und Plaque aufräumen.

Zusammengefasst ist das Signal gedacht um Gehirnzellen neu zu sortieren und Entzündungen einzudämmen. Das könnte erklären, warum ähnliche Komponenten, welche beim Marihuanarauchen aufgenommen werden – und sich wohl an die gleichen Rezeptoren binden – die Symptome von vielen Krankheiten des Gehirns wie Multiple Sklerose, Gehirntumore, Huntingtons Krankheit und weitere Autoimmunerkrankungen sowie Neulogische Störungen mildern kann.

In ihrer Arbeit entdeckten die Forscher, dass 2-AG an ein Enzym bindet, welches ABHD6 genannt wird. Sie sagen, dass dieses Enzym, dessen Zweck vorher unbekannt war “ein wirklich ausgezeichnetes Mitglied des Endocannabinoid Nervensystems darstellt”

Weiterhin zeigte sich, dass dieses Enzym Wasser benutzt um 2-AG abzubauen, welches das Signal und die Effektivität senkt.

Mit dieser Entdeckung ist es möglich, das Enzym zu blockieren und somit die Wirkung von Stoffen im Cannabis oder ihre synthetischen Analoge zu verstärken. Es kann auch zu neuen Komponenten führen, welche der Aufspaltung mit Wasser widerstehen können. Egal wie – diese Forschung wird groß rauskommen und die heilsamen Effekte der Medikamente akzentuieren.

Die neue Studie wird in dem Magazin Nature Neuroscience veröffentlicht. Der führende Autor ist William R. Marrs, während der Seniorautor Dr. Nephi Stella, UW Professor der Pharmakologie und Psychiatrie ist. Die Studie wurde vom Nationalen Institut gegen Drogenmissbrauch (NIDA) und dem Nationalen Institut für generelle medizinische Wissenschaft, beides Teil des Gesundheitsministeriums finanziert. Insgesamt haben 19 Wissenschaftler an der Studie mitgearbeitet, darunter vom Scripps Forschungsinstitut und der Indiana Universität.

Quelle: via dailytech

Donnerstag, 29. Juli 2010

Auf zur Hanfparade 2010


Wieso man am 7.August in Berlin sein sollte....

Die 14. Hanfparade steht vor der Tür. Steffen Geyer hat ein das Orga-Team gefragt, wieso sie am 7.August ab 13.00 am Alexanderplatz für die Legalisierung demonstrieren werden:

hier der Link zum Video: hier klicken

Quelle: www.hanfjournal.de

Medizinisches Marihuana jetzt auch in Washington legal


Medizinisches Marihuana ist seit gestern auf dem Stadtgebiet von Washington D.C. legal, wie der "DC-Wire" in seiner gestrigen online Ausgabe gemeldet hat.
Der Meldung zufolge haben sich die letzten Abgeordneten, die ein Veto-Recht hatten, entschieden, von diesem keinen Gebrauch zu machen. So soll es zukünftig acht Abgabestellen für Medizinisches Marihuana auf dem Stadtgebiet der Bundeshauptstadt geben, im Gegensatz zu anderen US-Bundesstaaten werden die Patienten jedoch nicht die Möglichkeit erhalten, ihre Medizin selbst zu züchten.
Bis die Regelung in Kraft tritt gilt es jedoch, noch einige bürokratische Hindernisse zu überwinden und so rechnen die US- Bundeshaupstädter damit, dass erst gegen Ende des Jahres die erste "Medical Dispensary" ihre Pforten öffnen wird.

Quelle: www.hanfjournal.de

Dienstag, 27. Juli 2010

NL: Coffeeshop-Tourismus in Gefahr?

Rheinländer raus? Coffeshops in Grenznähe dürfen das bald.....

Urteil sorgt für Unklarheiten

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass niederländische Coffeeshops nicht gegen Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßen, wenn sie Kunden aus anderen EU-Staaten nicht mehr bedienen. Einige grenznahe Gemeinden an der belgischen und der deutschen Grenze wollen ein Modellprojekt starten, das die Coffeeshops auf ihrem Stadtgebiet verpflichtet, THC-haltige Hanfprodukte nur noch an in den Niederlanden gemeldete Personen abzugenen. Hanf sei nicht mit anderen Gütern zu vergleichen und deshalb ließen sich hier nicht die gleichen Parameter anwenden, die für andere Waren gelten.
Allerdings ist diese Regelung nur als Pilotprojekt in einigen grenznahen Gemeinden geplant.
Einige Zeitungen haben vorschnell gemeldet, Ausländer könnten gar kein Weed mehr in den Niederlanden kaufen, so titelte die Welt: "Unsere Kiffer müssen draußen bleiben"

Das stimmt so nicht, denn diese Regelung gilt nur dann, wenn die zuständige Gemeinde darauf besteht, was bisher nur in den erwähnten Grenzregionen zur Disposition steht. Amsterdamer, Utrechter oder Rotterdamer Coffeeshops sind von der Regelung nicht betroffen, da die dortigen Stadtmütter und -väter nichts gegen Coffeeshop-Touristen einzuwenden haben. Im Gegenteil.

Quelle: www.hanfjournal.de

Cannabis-Spray in GB zugelassen


Sativex Vorgänger (USA 1906)

Bayer braucht Profite: Macht die Bundesregierung jetzt den Weg für Fertigpräparate aus der Cannabispflanze frei?

Ein Schelm wer Böses dabei denkt: Sativex, ein Mundspray aus natürlichem Cannabis, wurde Anfang des Monats in Großbritannien und Spanien zugelassen.
Die Entwicklerfirma GW-Pharmaceutics, eine Bayer-Tochter, stellt das Medikament aus Cannabisblüten her, die an einem geheimen Ort auf der britischen Insel angebaut werden.
Zeitgleich erwägt die Bundesregierung, Fertigarzneien aus Cannabisextrakt verkehrs- sowie verschreibungsfähig zu machen.
Jahrelang wurde diese Forderung vehement abgelehnt, kam sie doch von Patientenvereinigungen oder und anderen finanzschwachen Gruppen und Interessensvereinigungen ohne oder mit zu kleiner Lobby.
Ein Weltkonzern findet andere Mittel und Wege, die eigenen Interessen durchzusetzen und jetzt scheint es, als mache die Bundesregierung nun endlich Ernst.
Natürliches Cannabiskraut fiele selbstverständlich nicht unter diese Regelung, selbst wenn es wie in den Niederlanden so gezüchtet wird, dass es mit einen standartisierten Fertigpräperat vergleichbar ist, jedoch weitaus kostengünstiger.

Quelle: www.hanfjournal.de

Montag, 26. Juli 2010

Polizei: Größter Drogenfund im Südwesten

Freitag, 23. Juli 2010, 15:48 Uhr

Tuttlingen (dpa/lsw) - Sechs Kilogramm Heroin hat die Polizei in Trossingen (Kreis Tuttlingen) sichergestellt. Es sei der landesweit größte Drogenfund in diesem Jahr, teilte die Polizei am Freitag in Tuttlingen mit. Beim illegalen Straßenverkauf hätte das Heroin je nach Streckung bis zu zwei Millionen Euro einbringen können. Ein 22- jähriger Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung der Wohnung des jungen Mannes entdeckten die Beamten auch 400 Gramm Marihuana. Die Ermittler vermuteten, dass er mit fünf Männern zusammengearbeitet hat, die vom Landgericht Rottweil wegen Rauschgifthandels bereits zu Haftstrafen verurteilt worden sind.

Quelle: www.bild.de

Erfolg für Hanfbauer Bernard Rappaz

Bernard Rappaz

Der Schweizer Hanfbauer Bernard Rappaz aus Saxon im Kanton Wallis ist nicht nur ein Hanfpionier in der Schweiz, sondern auch ein Meister in der Fähigkeit, die helvetische Justiz und Strafvollzugsbehörden in Bedrängnis zu bringen. Verschärfung der Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten rückgängig machen.

Autor: Hans Cousto

Mit seinem Hungerstreik hat er inzwischen sein Ziel erreicht, dass er seine Strafe vorläufig unter strengen Bedingungen an seinem Wohnsitz verbüßen darf. Nach diesem Zugeständnis der Behörden hat Rappaz seinen Hungerstreick abgebrochen.

Vorerst bleibt Rappaz im Berner Inselspital, bis die Ärzte entscheiden, dass er gesundheitlich in der Lage ist, seinen Hausarrest anzutreten. Dieser ist an Auflagen geknüpft:

Hausarrest von Rappaz unterliegt folgenden Bedingungen:

1. Ständige Überwachung rund um die Uhr.

2. Täglicher Spaziergang von höchstens einer Stunde in einem eingeschränkten Umkreis.

3. Wöchentlicher Besuch ausschließlich von seinen Angehörigen während maximal 90 Minuten.

4. Begleiteter Besuch zu seinem behandelnden Arzt.

Wie die Walliser Regierungsrätin Esther Waeber-Kalbermatten (Vorsteherin des Departements für Sicherheit, Sozialwesen und Integration) gegenüber dem Schweizer Fernsehen sagte, hätte sie weder im Berner Inselspital noch sonst wo einen Arzt gefunden, der Rappaz zwangsernährt hätte. Sie hätte keine andere Wahl gehabt, sagt sie.

Das Bundesgericht in Lausanne hatte vergangene Woche die Walliser Behörden beauftragt, das Leben und die körperliche Integrität des Hanfbauern mit allen erforderlichen Mitteln zu schützen. Dazu wurden seitens des Sicherheitsdepartements des Kantons Wallis verschiedene Maßnahmen getroffen – darunter auch die Verlegung von Bernard Rappaz aus dem Klinikum der Universität Genf in das Berner Inselspital und die Anordnung einer Zwangsernährung vor dem Koma. Die Ärzte des Inselspitals widersetzten sich jedoch gegen diese Anordnung. Deshalb genügten diese Maßnahmen nicht, vermeldeten die Walliser Behörden am Mittwoch, 21. Juli 2010. Die Walliser Behörden erklärten: »Die Ärzte von Bern stehen nicht unter dem Befehl des Departements und verweigern prinzipiell eine zwangsweise Ernährung.« Rappaz hatte in einer Patientenverfügung bestimmt, dass er in keinem Fall eine Zwangsernährung akzeptiere. Ärzte müssen sich in einem solchen Fall an der Patientenverfügung orientieren. Im Weiteren habe die Phase vor dem Koma gewisse Risiken für die Gesundheit zur Folge, argumentieren die Behörden ihre plötzliche Kehrtwendung. Bei einer Zwangsernährung wird laut Antoine Roggo, Privatdozent und Leiter der Abteilung Medizinalrecht an der Universität Bern, der betroffenen Person die Nahrung in flüssiger Form über eine Magensonde verabreicht. Diese Sonde wird über die Nase und die Speiseröhre in den Magen geführt. Das Risiko bei einem solchen Eingriff ist gemäß Roggo eine Perforation der Speiseröhre. Ein solche Durchlöcherung könne zu einer Mediastinitis (Entzündung im Brustraum) und damit zum Tod führen.

Hintergrund für diesen Behördenentscheid ist eine beim Bundesgericht hängige Beschwerde von Rappaz. Die Richter in Lausanne müssen über einen vom Walliser Kantonsgericht abgelehnten Haftunterbruch entscheiden. Das Bundesgericht soll sein Urteil spätestens am 26. August 2010 fällen. Der Hausarrest gilt bis zu diesem Datum.

Respekt!

Die Walliser Regierungsrätin Esther Waeber-Kalbermatten hat in einer schwierigen Situation der Menschlichkeit den Vorrang gegeben, sie hat die Unversehrtheit von Leib und Leben und die Würde des Menschen höher bewertet als alle ordnungspolitischen Maßnahmen. Dafür verdient sie den Respekt der Bevölkerung. Auch den Ärzten der Kliniken in Genf und Bern gebührt Respekt. Sie haben sich strikt an die Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften gehalten und haben sich nicht von der Justiz oder den Vollzugsbehörden instrumentalisieren lassen. Sie haben damit das Vertrauen von Patienten in die Ärzteschaft gestärkt.

Kein Respekt …

Kein Respekt verdient der Walliser Nationalrat Oskar Freysinger von der Schweizer Volkspartei (SVP). In einem Interview mit Vincenzo Capodici, dass der Tagesanzeiger am 21. Juli 2010 unter dem Titel »Ein absoluter Skandal« abdruckte, rief er offen dazu auf, die ethischen Grundsätze der Ärzteswchaft über Bord zu werfen. Wörtlich sagte er: »Ich hätte Rappaz zwangsernähren lassen, sobald er in Ohnmacht gefallen wäre. Die Zwangsernährung hätte man wiederholt vornehmen müssen, wenn er bei wiedererlangtem Bewusstsein erneut in den Hungerstreik getreten wäre.« Offenbar scheinen für den SVP-Nationalrat die Richtlinien der Ärzteschaft bedeutungslos zu sein. Man kann nur froh sein, dass im Wallis derzeit kein SVP-Mann das Sagen im Departement für Sicherheit, Sozialwesen und Integration hat.

Quelle: www.hanfjournal.de

So läuft der Drogenhandel in Berlin


Die festgestellte Menge an Kokain in der Stadt ist drastisch gestiegen. Das weiße Pulver macht die organisierte Kriminalität reich - nicht jedoch die Bauern in Mittelamerika.

Marihuana und Heroin sind in Berlin am häufigsten, Kokain und Ecstasy seltener

Der Boss trug den Decknamen „Panzer“, sein Stellvertreter war in der Szene als „Kanone“ bekannt. Gemeinsam mit einem halben Dutzend Komplizen sollen der 58-jährige Berliner und der 44-jährige Brandenburger etwa eineinhalb Jahre lang einen schwunghaften Handel mit Kokain aus Südamerika betrieben haben. Nach den in monatelangen Ermittlungen zusammengetragenen Erkenntnissen von Zoll und Polizei hat die Bande durch eigens angeworbene Kuriere in präparierten Rollkoffern insgesamt 34 Kilogramm Kokain mit einem Handelswert von vier Millionen Euro nach Deutschland gebracht, bevor die Behörden Anfang dieses Jahres zuschlugen.

In Berlin soll die Ware dann mit Mehl oder Puderzucker gestreckt worden sein, bevor sie schließlich zu Endabnehmern in Großbritannien weitertransportiert wurde. Ein Mitglied der Bande wurde inzwischen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt, zwei weitere mutmaßliche Drogenschmuggler warten derzeit noch auf ihren Prozess.

Die deutsche Hauptstadt als Zwischenstation im weltweiten Drogenhandel – das ist eher eine Ausnahme. „Üblicherweise wird das, was an Drogen nach Berlin gebracht wird, auch hier an die Abhängigen verkauft“, sagt ein Fahnder des Landeskriminalamtes (LKA).

2352 Verfahren wegen Drogenhandels hat die Behörde im vergangenen Jahr eingeleitet. Die dabei sichergestellten Mengen machen deutlich, dass Heroin oder Marihuana eine gewichtige Rolle spielen, Kokainfunde hingegen eher selten sind. Die Beamten beschlagnahmten im vergangenen Jahr 140 Kilogramm Heroin und sogar 220 Kilogramm Marihuana. Die 10,4 Kilogramm sichergestelltes Kokain erscheinen dabei fast unbedeutend, auch wenn die aufgefundene Menge um 44 Prozent höher als im Jahr zuvor lag.

Die vergleichsweise geringe Menge sagt jedoch wenig über den tatsächlichen Umfang des Kokainhandels in Berlin aus. LKA-Ermittler und Zollfahnder gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Denn der Handel mit dem weißen Pulver blüht weitgehend im Verborgenen. Kokain gilt nach wie vor als Partydroge der Reichen. „Und die treiben sich nicht an U-Bahnhöfen oder in Parks herum“, sagt ein Zollfahnder. Die Dealerbanden tragen den Wünschen ihrer gehobenen Kundschaft in jeder Hinsicht Rechnung. So flog Ende 2009 in Charlottenburg eine Bande von libanesischen Kokainhändlern auf, die für ihre zahlungskräftige Kundschaft einen bequemen Bestell- und Lieferservice organisiert hatte.

„Die Lieferung erfolgt in der Regel frei Haus, konsumiert wird ebenfalls im privaten Umfeld, häufig auf Partys, in diese abgeschottete Szene einzudringen ist ausgesprochen schwer“, beschreibt ein Ermittler die Probleme bei der Bekämpfung gerade des Kokainhandels. Weitere Umschlagplätze sind diverse Bars und Restaurants in der Stadt, allesamt Lokale der gehobenen Kategorie.

Den Kokainhandel in Berlin beherrschen wie auch die anderen lukrativen Bereiche der organisierten Kriminalität etliche nahöstliche Großfamilien sowie Mafiagruppen aus Ost- und Süduropa. Auch Rockerbanden wie Hells Angels und Bandidos sollen nach Erkenntnissen der Behörden mitmischen. Die zumeist aus Süd- und Mittelamerika stammende Ware kommt auf dem See- oder Luftweg ins Land. Für den Transport auf dem Luftweg heuern die Dealer Kuriere an, die das Rauschgift gegen Honorar von einigen Tausend Euro schmuggeln.

Der Transport auf dem Seeweg erfolgt zumeist in Containern, deren Zielorte Überseehäfen wie Hamburg, Bremen oder Antwerpen sind. Von dort geht es dann auf dem Landweg weiter. Beliebt ist allerdings auch der Transport mittels gecharterter Hochseeyachten.

Erst vor zwei Wochen flog eine sechsköpfige Bande – allesamt Brandenburger – auf, die das Kokain mit einer Segelyacht nach Deutschland brachten. Bei der Durchsuchung des Schiffes im niedersächsischen Cuxhaven wurden 17 Kilogramm Kokain sichergestellt, bestimmt für die Schickeria-Szene in der Hauptstadt.

Quelle: www.morgenpost.de

Paris Hilton auf Korsika mit Cannabis erwischt

(AFP) – 17.07.2010

Ajaccio — US-Partygirl Paris Hilton ist nun auch in Frankreich durch Cannabis-Besitz aufgefallen: Die 29-jährige Hotelerbin wurde nach Polizeiangaben auf einem Flughafen der Insel Korsika mit weniger als einem Gramm Cannabis erwischt. Hilton sei im Privatjet aus Paris gekommen und hätte bei der Einreise am südkorsischen Flughafen Figari ihre Handtasche vorzeigen müssen. Darin seien die Drogen gefunden worden.

Das Starlet sei kurz von der Polizei verhört und dann entlassen worden, teilte die Polizei mit. Wegen der geringen Menge Cannabis sei kein Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet worden. Nach Informationen der Zeitung "Corse Matin" reiste Hilton weiter in die korsische Küstenstadt Bonifacio, um von dort zu einem Jacht-Urlaub in Richtung Sardinien aufzubrechen.

Das Partygirl war erst kürzlich während der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika mit einer Haschisch-Zigarette vor einem Fußballstadion erwischt worden. Gemeinsam mit einer Freundin war sie festgenommen und angeklagt worden. Vor Gericht hatte aber die Freundin die Verantwortung für den Drogenbesitz übernommen und eine Geldstrafe von rund 100 Euro bezahlt.

Quelle: hier

Samstag, 24. Juli 2010

Kein Gras mehr in Holland


In den niederländischen Coffeeshops wird es wohl bald kein Cannabis für

ausländische Touristen mehr geben. Der Bürgermeister der Grenzstadt Maastricht hatte schon vor fünf Jahren wegen des ausufernden Drogentourismus die Abgabe von Cannabis an Ausländer

verboten. Dagegen hatte ein Coffeeshop-

Besitzer geklagt: Das widerspreche dem Diskriminierungsverbot in der EU, weil Einheimische weiterhin geringe Mengen des Rauschmittels erwerben dürfen. Nun erhielt aber der Bürgermeister Rücken-

deckung vom Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs. In einem Gutachten befand dieser, dass Cannabis, dessen Vertrieb in allen Ländern der EU verboten ist, nicht unter die Verkehrsfreiheiten falle. Außerdem stelle der Cannabis-Tourismus mit täglich mehreren

tausend Belgiern, Deutschen und Franzosen eine schwerwiegende Gefährdung der öffentlichen Ordnung dar. Normalerweise hält sich der EuGH an die Empfehlungen des Generalanwalts. haag

Quelle: www.sueddeutsche.de

US-Börse: Koksgeld gewaschen- na und?


Wells Fargo Tochter wäscht Drogengeld und kommt billig davon

Würde einem ihrer Bürger oder gar einem Nicht-US-Bürger die Wäsche von 380 Millionen (!)US$ Drogengelder nachgewiesen, so wäre sein Leben in Freiheit wohl beendet und das Geld wäre futsch, in Staatsverwahrung sozusagen.
Banker oder Börsenspekulanten hingegen dürfen das und müssen lediglich mit einer Geldstrafe rechnen, die nicht einmal 50 Prozent des Gewinns aus den Drogengeschäften ausmacht.
So wurde der Wells Fargo Tochter Wachovia jüngst die Wäsche von 380 Millionen US$ von Mexikanischen Drogenkartellen nachgewiesen, die Strafe dafür betrug lediglich 160 Mio. US$. Außerdem musste das Börsenunternehmen versprechen, nie wieder so zu handeln.
In Mexiko starben seit 2006 über 22.000 Menschen im "Krieg gegen die Drogen", die Verantwortlichen hierfür wären ohne das Instrument der Geldwäsche nicht handlungsfähig.

Quelle: Alternet.org

Rot/Grün in NRW will weniger Kiffer verfolgen

Meldung des DHV vom 13.07.2010:
SPD und Grüne in Nordrhein-Westfalen wollen die von der schwarz-gelben Vorgänger-Regierung durchgesetzte Verschärfung der Strafverfolgung von Cannabiskonsumenten rückgängig machen.

Im Koalitionsvertrag, der am vergangenen Wochenende besiegelt wurde, heißt es konkret:

" Um die Justiz zu entlasten und Gelegenheitskonsumentinnen und -konsumenten zu entkriminalisieren, werden wir die Eigenbedarfsgrenzen wieder auf den Stand 2007 anheben."



CDU und FDP hatten 2007 die genannte Verordnung verschärft und die "geringe Menge", bis zu der die Staatsanwaltschaft in der Regel Verfahren gegen Cannabiskonsumenten einstellen soll, von 10 auf 6 Gramm Haschisch und Marihuana herabgesetzt. Die Folge war, dass die Zahl der Verfahren in 2008 um 24,8 Prozent stieg. Auch einige andere Bundesländer haben die "geringe Menge" in den letzten Jahren auf 6 Gramm herabgesetzt, darunter das Saarland, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Hamburg. In NRW fiel die Änderung aber besonders hart aus. Verfahren gegen Jugendliche sollten z.B. gar nicht mehr ohne Auflagen eingestellt werden. Eine derart harte Regelung kam einer Kriegserklärung an große Teile der Bevölkerung gleich. In NRW konsumieren etwa 850.000 Menschen zumindest gelegentlich Cannabis.

Hanffreunde können diesen Beschluss der rot-grünen Koalitionäre in NRW aber nicht gerade als besonderen Erfolg feiern. Schließlich geht dieser Beschluss kein bisschen über das bisherige Vorgehen der früheren rot-grünen Koalition hinaus. Es wird weiterhin tausende Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten geben. Da viele von ihnen aus verschiedenen Gründen mehr als 10 Gramm Vorrat zu Hause haben, werden auch weiterhin normale Menschen verurteilt werden, die lieber Hanf rauchen als Bier oder Schnaps zu trinken. Als rot-grüne Evolution in der Drogenpolitik kann man es jedenfalls nicht bezeichnen, wenn es einfach nur weitergeht wie gehabt.

Andererseits sollte auch nicht verschwiegen werden, dass mit diesem Beschluss zum ersten mal seit 6 Jahren ein Landesparlament eine liberalere Cannabisregelung beschließt. 2004 hatte Berlin die "geringe Menge" angehoben. Seitdem gab es ein Reihe von Beschlüssen in Landesparlamenten, die alle auf mehr Repression gegen Cannabiskonsumenten hinausliefen. Insofern könnte die kommende Verordnung in NRW auch eine Trendwende bedeuten - hin zu einer allgemein liberaleren Cannabispolitik.

Ob dieser Beschluss nur ein rot-grüner Reflex auf die verhasste Rüttgers-Regierung ist oder tatsächlich eine andere Geisteshaltung dahinter steckt, werden SPD und Grüne wohl noch deutlich machen. Immerhin ging die irrationale Jagd auf Cannabiskonsumenten unter Rüttgers weit über die bloße "Geringe-Menge-Verordnung" hinaus. So gab es z.B. im Grenzgebiet zu Holland immer wieder Strafanzeigen gegen Deutsche, die zu Fuß und noch etwas bekifft vom Besuch in einem Coffee-Shop nach Hause kamen, obwohl sie gar kein Cannabis dabei hatten und obwohl der Konsum von Cannabis selbst auch in Deutschland nicht verboten ist. Die Polizei kam mit dem Argument, man müsse dann ja wohl vorher Cannabis besessen haben. Solche Geschichten dokumentieren eine noch nie dagewesene Aggressivität der Polizei in NRW gegen einfache Hanffreunde. Unvergessen bleibt auch, dass die Landesregierung eingeschritten ist, als der Münsteraner Polizeipräsident Wimber eine Diskussion über den Sinn der Kifferverfolgung angestoßen hat. Cannabiskonsumenten können wohl erwarten, dass eine derart wahnhafte Einstellung zum Thema Cannabis nun ein Ende hat.


Quelle: Rot/Grün in NRW will weniger Kiffer verfolgen

Montag, 12. Juli 2010

Deutschland und andere Heiligtümer



Grillionen WM-Fans können nicht irren: die Modefarbe des Sommers ist schwarz-rot-geil, als hätte sich ein CDU-Mann aufgeschlitzt und eingepisst. Doch dürfen wir diesen Nationalstolz alleine den Rechtsextremen überlassen? Nein.
Tausende, ach was, hunderte Gründe gibt es, die einen stolz auf Deutschland sein lassen. Was wir nicht schon alles geleistet haben. Also vor allem wir jetzt! Aber auch ihr habt sicher schon mal was Sinnvolles gemacht: Deutschland hat die saubersten Bongs, die fettesten Joints und das gestreckteste Heroin. Ist doch großartig. Aber nicht nur drogenpolitisch sind wir eine Wucht. Kein anderes Land der Erde hat es geschafft, Millionen von Menschen zu vernichten, um sich anschließend für ein kleines Holocaustdenkmal weltweit feiern zu lassen. Kein Land der Welt kann auf solch wegweisende Erfindungen zurückgreifen wie wir Deutschen: die Autobahn ist der deutsche Exportschlager, neben Minen, die wie Spielzeug aussehen, und Splitterbomben. Das Wort Blitzkrieg ist weltweit genauso bekannt wie Kindergarten und kennt ihr ein Land mit saubereren Straßen als Deutschland? Also wir nicht und wir waren echt schon fast überall und wir können euch versichern, es war kein Spaß dies alles kennen zu lernen: Unpünktlichkeit, Korruption und Siesta bestimmen woanders die Tagesordnung. Wir dagegen sind fleißig, jeden Tag, es sei denn, wir haben mal wieder Urlaub oder es ist irgendwas von der Kirche. Gut, wir haben die meisten freien Tage der Welt, aber dafür arbeiten wir auch doppelt so schnell, doppelt so präzise und doppelt so intensiv. Eine deutsche Arbeitsstunde entspricht somit acht ausländischen. Das sieht man ja auch an unserer Regierung! So eine handlungsfähige Regierung mit einem solch erfolgreichen Außenminister hat kein anderes Land.
Deutschland ist einfach toll. Wo sonst wird der Ruf des Muezzin so euphorisch begrüßt, wo sonst gab es in den 20er Jahren schönere Haarschnitte oder Bärte und wo sonst hat sich die Regierung so um die Interessen seiner Bürger gekümmert: Sei es die Stasi oder die Vorratsdatenspeicherung, Deutschland war immer vorne mit dabei.
Wir sind zu recht stolze Deutsche, die das gerne zeigen wollen! Doch wie? Fahnen, Hüte und Vuvuzelas sind out, der echte Fan zeigt seine Liebe zu Deutschland anders, echter, origineller. Zum Beispiel indem er Ausländer verprügelt, Wetten auf den Absturz ausländischer Aktien eingeht, aus dem Euro austritt und vor allem - vieeeeel deutsches Bier trinkt. Ähnlich patriotisch kommt es, nur noch deutsche Bananen zu essen und das Wort Österreich konsequent durch Deutschland zu ersetzen. Besonders Eifrige stürzen sich in unilaterale Grenzverhandlungen mit Polen. Als guter Deutscher kommuniziert, trinkt und fickt man natürlich auch nur mit anderen guten Deutschen. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem ersten diesbezüglichen Kontakt das Stammbuch zeigen zu lassen und bei nichtreiner Abstammung vor dem Beischlaf alle Familienfotos des Gegenübers mit kurzen arischen Bärtchen zu verschönern. Aber eigentlich sind schlechte Deutsche und überhaupt undeutsche ganz einfach über ihren Musikgeschmack zu erkennen: Wer nicht stramm mitmarschiert, wenn die Blaskapelle spielt oder gar beim Abspielen der Nationalhymne nicht einmal seine Lippen bewegt, gehört abgeschlachtet. Gleiches gilt für fremdsprachige Sänger oder solche, die sich nicht klar artikulieren können. Manchmal reicht es auch, die Boxen einzutreten. Natürlich hat die Kunst im neuen überarbeiteten Deutschland 2.0 auch einen Platz. So ist es mehr als gern gesehen, wenn gute Deutsche auf Antifademos die schwarz-roten Flaggen durch einen zusätzlichen gelben Sprühdosenstreifen deutlich aufwerten. Oder wenn sie sich für die Serie „Die Auswanderer“ anmelden und anschließend wieder nach Deutschland zurückkehren und von den schlimmen Zuständen berichten. Natürlich können auch Extegrationskurse für Ausländer angeboten oder die deutsch-palästinensische Freundschaft militärisch unterstrichen werden. Hauptsache man pflegt seine Traditionen (Ausländerhetzjagd, familiärer Fahnenappel, mieses Trinkgeld geben) und wählt immer die Partei mit der größten deutschen Flagge auf den Plakaten.
Und wer wird unser neuer Führer? Na klar, die Gott-Kanzlerin Merkel, die kann ja so gut führen. Politische Quertreiber zu entfernen hat sie schon sehr gut drauf und verkniffen gucken auch. Außerdem seien wir doch mal ehrlich: Deutschland hatte noch nie einen gutaussehenden Führer, oder war Kohl hübsch? Also Angie, lass deinen Damenbart endlich stehen und leg dir ne ordentliche Frisur zu. Ach und ja, deine Reden müssten noch etwas zackiger werden, so von wegen: Wollt ihr die totale Pauschale?

Ausserdem sind wir Papst.

Quelle: www.hanfjournal.de

Dienstag, 29. Juni 2010

Verkauft Zürich bald Gras und Hasch?

Die Stadt Zürich will künftig Cannabis anbieten – kontrolliert und unter wissenschaftlicher Begleitung. Der Gemeinderat überweiste ein Postulat der Grünen und muss darüber beraten. Die Entwicklung geht weiter: Auch Bern und Basel fordern eine Regulierung der Abgabe.

Ex-Staatsanwalt und FDP Ständerat Dick Marty fordernt dazu die komplette Legalisierung:

Als Staatsanwalt jagte er Drogenhändler und Geldwäscher. Heute sagt FDP-Ständerat Dick Marty: « Der Kampf gegen die Drogenkriminalität und das organisierte Verbrechen ist die totale Pleite ». Grosse Fische gingen den Fandern fast keine ins Netz sagt Marty. «Und die Drogenmilliarden fliessen in die legale Wirtschaft, in Fussballklubs und Luxushotels und Pizzerias .»

Doch mit dem Drogengeld breite sich auch eine mafiöse Kultur aus. «Wir hatten noch nie so viel Korruption wie heute», warnt der Tessiner. Marty will darum einen Paradigmawechsel in der Drogenpolitik. Ein fixfertiges Konzept hat er aber nicht. «Vorläufig ist das nur eine Idee.» Die Schweiz müsse aufhören, den Kampf für eine drogenfreie Gesellschaft zu führen. «Eine drogenfreie Gesellschaft hat es in der Gesschichte der Menschheit noch nie gegeben. Wir müssen lernen, mit den Drogen umzugehen.» Die Schweiz habe Regeln für den Umgang mit Tabak und Alkohol geschaffen. «Wir sollten solche Regeln auch für Cannabis, Kokain und Heroin aufstellen», sagt Marty. Das Alkoholverbot in den USA in den 1930er-Jahren habe das organisierte Verbrechen hervorgebracht.

Den Drogenbaronen den Boden unter den Füssen wegziehen, das ist das Ziel von Dick Marty.

Wir finden das Prima – da sollte sich die Drogenbeauftragte hierzulande eine Scheibe abschneiden. Aber so wie die Antworten auf Abgeordnetenwatch ausfallen, hat sie kein gutes Wort für die Drogenpolitik anderer Staaten übrig.

via Tagesanzeiger: Verkauft die Stadt bald Gras und Hasch

Steffen Geyer auf dem Hedonistischen Weltkongress (dramatisierte Darstellung)

Vom 10.-13. Juni fand im beschaulichen Kaulitz der erste Weltkongress der Hedonistischen Internationale statt. Ziel dieser (Un)Konferenz war es, hedonistische Einzelkämpfer und Gruppen zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und neue Perspektiven des Protests zu eröffnen.

Im Rahmen des Weltkongresses fanden zahlreiche Vorträge und Workshops über Protest, Party und Action statt. Auch ich durfte mich beteiligen.

Ich entschied mich für einen Vortrag mit dem Thema: "Keine Befreiung ohne Berauschung - Hedonistische Drogenpolitik für Revolutionäre"

Ausgehend von ein paar grundlegenden Begriffsdefinitionen, hatte ich mir das Ziel gesetzt, mit meinem Vortrag eine Diskussion über hedonistische Alternativen zum "Krieg gegen Drogen" anzustoßen.

Um ausreichend Reibungsfläche zu bieten, formulierte meine Ideen in Anlehnung an die wohl einflussreichste Gesetzessammlung unseres Kulturkreises in Form von zehn "Geboten". Anders als das jüdisch-christliche Vorbild sind meine Gebote jedoch auch offiziell menschlichen Ursprungs und fordern nicht blinden Gehorsam, sondern Kritik und gemeinschaftliche Überarbeitung.


I. Alle Berauschten sind ungleich

Es heißt, man könne nicht zweimal im selben Fluss baden. Gleiches gilt auch für die Welt von Rausch und Ekstase. Die Kombination aus Drug, Set und Setting ist immer subjektiv und nicht reproduzierbar.

Wer Drogenpolitik menschenfreundlich gestalten will, darf daher nicht über die Ekstasebedürfnisse anderer urteilen.

II. Du sollst den Rausch ehren

Rausch und Ekstase sind Wörter für einen substanz- bzw. verhaltensverursachten Zustand veränderter Wahrnehmung und Befindlichkeit. Sie "leben" von ihrer Besonderheit, von der Verschiedenheit vom Alltag.

Hedonistische Drogenpolitik muss dem Rechnung tragen und darauf abzielen, dass Rauschzustände ihren Ereigniswert nicht durch allzu sorglose Integration in den normalen Tagesablauf verlieren. Wer will schon jeden Tag Kaviar essen?

III. Du sollst niemandem zum Rausch zwingen

Niemandem dürfen gegen seinen/ihren Willen berauschende Substanzen zugeführt werden. Ein Eingriff in die Körperchemie kann ebenso gravierende Folgen haben, wie äußere Verletzungen der körperlichen Selbstbestimmung.

Hedonisten achten die Rechte des Gegenüber und schützen einander vor unbewusster Berauschung. Sie sind sich der Dynamik gemeinschaftlichen Konsums bewusst und akzeptieren ein "Nein".

IV. Du sollst die Rauschzustände anderer nicht missbrauchen

Die Wahrnehmungsveränderung durch den Konsum von Drogen führt mitunter zu einer Veränderung der Urteilsfähigkeit. Einige Konsumenten suchen den Kontrollverlust nach hohen Dosen bestimmter Substanzen sogar. Niemand hat das Recht solche "schwachen Momente" zum Schaden des Berauschten auszunutzen.

Die Bandbreite der "Verletzungen der Würde des Berauschten" ist erstaunlich breit. Sie beginnt mit dem ungefragten Veröffentlichung vermeintlich lustiger Fotos betrunkener Freunde und reicht bis zu Vergewaltigungen und gewalttätigen Übergriffen auf hilflose Personen (Alkohol, GHB).

Hedonisten lehnen den Missbrauch berauschter Personen ab, achten aufeinander und Helfen den Opfern substanzistischer und sexueller Gewalt.

V. Du sollst nicht Rauschen, wenn dies andere gefährdet

Nicht jeder Zeitpunkt und Ort ist geeignet ihm berauscht zu begegnen. Im Gegenteil ist es für ein harmonisches Miteinander unerlässlich, zu wissen, wann und wo man nüchtern sein sollte.

Während der Schwangerschaft, im Straßenverkehr, beim Umgang mit Waffen und gefährlichen Maschinen ist Nüchternheit ebenso selbstverständlich wie wichtig. Auch dem Berufsleben und der Schule sollte man in aller Regel unberauscht ins Auge blicken.

Hedonistische Drogenpolitik folgt dem Konzept "Punktnüchternheit verhindert Drittschädigung". Sie klärt über ungeeignete Konsumanlässe auf und achtet die Schutzbedürfnisse Dritter.

VI. Du sollst niemandem daran hindern, sich zu berauschen

Zwangsweise "rauschbefreite" Räume (z.B. rauchfreie Bahnhöfe), die über den Rahmen notwendiger Punktnüchternheit hinaus gehen, sind nicht geeignet die Risiken des Konsums von Drogen zu verringern. Sie schränken die Freiheit der Rauschwilligen unzulässig ein.

Die Erfahrung lehrt, dass sich Maßnahmen zur Überwachung von Berauschungsverbotszonen vielfach gegen die nüchterne Mehrheit richten. Um sie von den "bösen" Konsumenten zu unterscheiden, werden die bürgerlichen Freiheiten aller Menschen beschnitten.

Hedonisten regeln das menschliche Miteinander nicht durch Verbote, sondern durch Kommunikation. Rauschfreie Räume akzeptieren sie nur dann, wenn sie das Miteinander fördern.

VII. Du sollst nichts nehmen, dass du nicht kennst

Das Wissen um Wirkung, Nebenwirkung und Wechselwirkungen berauschender Substanzen (Stoffkunde), ihre richtige Dosierung und Applikation (Safer Use) sowie Maßnahmen bei Überdosierung und unerwünschten Effekten (Drogennothilfe) sind Grundvoraussetzung für selbstbestimmten und selbstbewussten Umgang mit Drogen. Ehrliche Präventionsarbeit muss auch erwünschte Wirkungen und Wirkmechanismen beinhalten.

Die Aufklärung über Drogen sollte analog zur Sexualaufklärung bereits im Kindesalter beginnen. Oder würdest Du mit dem Gespräch über "Blumen und Bienen" warten, bis dein Kind den ersten Porno auf dem Handy hat?

Hedonistische Drogenpolitik ist primär Aufklärungsarbeit. Ihr Ziel ist jedoch nicht das Nüchternheitsdogma der Prohibitionisten sondern der mündige Konsument.

VIII. Du sollst keine Drogen verbieten

"Guns don´t kill people, people do" - So umstritten der Werbespruch der US-amerikanischen Waffenlobby ist, so richtig ist er im Bereich Drogenpolitik. Nicht die Substanz entscheidet über Wohl und Wehe des Konsumenten, es ist das Konsummuster, die Art mit dem Stoff umzugehen, die aus euphorisierendem Freizeitvergnügen, Abhängigkeit und Suchterkrankungen wachsen lässt.

Aus der Erkenntnis, dass es keine guten und bösen Drogen sondern nur mehr oder weniger riskante Konsummuster gibt, folgt der logische Schluss - Jede Unterteilung in legale (gesellschaftlich tolerierte) und illegalisierte (gesellschaftlich sanktionierte) Substanzen basiert auf persönlichen Moralvorstellungen und ist falsch.

Hedonisten lehnen eine Unterscheidung zwischen tolerierten und sanktionierten Drogen ab. Sie akzeptieren selbstbestimmten Drogenkonsum unabhängig von der Substanz und bieten Hilfe zur Verhinderung oder Überwindung risikoreicher Konsummuster.

IX. Du sollst keine Lügen über Drogen verbreiten


Die Verbreitung bewusster Falschinformationen über Drogen, Prohibitionspropaganda über die Folgen extremer Rauscherfahrungen und die Theorie von der durch "Einstiegsdrogen" vorgezeichneten Suchtkarriere haben dazu geführt, dass Präventionsbemühungen oft pauschal als unehrlich abqualifiziert wird.

Nötige Warnungen und Hinweise auf echte Gefahren durch den Konsum berauschender Substanzen werden dadurch insbesondere von jungen Menschen nicht ernst genommen.

Falsche Informationen über die vermeintliche "Sicherheit" des Konsums und "harmlose" Drogen, setzt Probierkonsumenten jedoch ebenso unnötigen Risiken aus. Beispielsweise ist Alkohol weit giftiger, als dies gemeinhin angenommen wird, was das Risiko tödlicher Vergiftungen erhöht.

Hedonistische Präventionsarbeit muss die realen Risiken des Umgangs mit psychoaktiven Substanzen widerspiegeln. Sie darf Drogen weder verteufeln, noch zu ihrer Nutzung verleiten.


X. Es gibt keine Befreiung ohne Berauschung

Drogenpolitik ist mehr als die gesellschaftliche Diskussion über akzeptiertes und sanktioniertes Rauschverhalten und die verwendeten Substanzen. Sie ist Beispielhaft für die Frage, ob eine Gesellschaft Freiheiten eingrenzt (legale Möglichkeiten definiert) oder sich bemüht Schäden zu minimieren ohne Entfaltungsmöglichkeiten unnötig zu beschneiden.

Hedonistische Drogenpolitik kämpft für die Ekstasebefreiung, weil die Freiheit über den eigenen Körper - die Freiheit sich (ohne Beeinträchtigung Dritter) zu berauschen - Grundlage der Freiheit der Gesellschaft ist. Das Miteinander ist stets nur so frei wie der Einzelne.

Freiheit ist die Freiheit des anderen Konsumenten!

Verfasser: Steffen Geyer (UsualRedAnt)


Quelle: www.usualredant.de

USA: NAACP für die Legalisierung in Kalifornien

Das LaTimes Blog berichtet, dass die NAACP in Kalifornien für die Legalisierung von Cannabis ist. Die Prohibition von Cannabis erzeugt schwere Schäden bei Minderheiten, sagten Sprecher des kalifornischen Ablegers der NAACP am Montag, und werden die Initiative zur Bürgerwahl der Cannabislegalisierung im November unterstützen.

Der Krieg gegen die Drogen ist ein Fehlschlag und zielt vor allem unproportional häufig auf junge farbige Männer und Frauen, insbesondere Afro-Amerikanische Männer, sagte Alice Huffmann, Vorstand der Bundesversammlung der NAACP.

Die National Association for the Advancement of Colored People, auch NAACP genannt, ist eine der ältesten und einflussreichsten Bürgerrechtsorganisationen der USA. Sie ging aus dem 1905 gegründeten Niagara Movement hervor und wurde am 12. Februar 1909 ins Leben gerufen, um zugunsten der afro-amerikanischen Bevölkerung zu arbeiten.


Quelle: www.hanfplantage.de

Montag, 28. Juni 2010

Californien: Rauschgift im Millionenwert in Sattelschlepper entdeckt

Eine gute Nase hat der Polizei in Kalifornien bei einem ihrer schwersten Schläge gegen die Rauschgiftkriminalität geholfen. Eigentlich hatten die Polizisten einen Sattelschlepper «nur» wegen eines Verkehrsvergehens gestoppt, doch dann wurden sie auf den «überwältigenden Geruch» von Marihuana aufmerksam.

Washington. – Auf der Ladefläche entdeckten die Beamten des Bernardino County, auf Paletten fein säuberlich verpackt, knapp 19 Tonnen Marihuana, mehrere hundert Kilo Kokain sowie Metamphetamine mit einem Strassenverkaufswert von knapp 45 Millionen Dollar, wie der Sender CNN berichtete. Der 32-jährige Fahrer des Sattelschleppers wurde festgenommen. (sda)

Quelle: www.suedostschweiz.ch

Kalifornien verdient prächtig an Cannabis


Kaliforniens wichtigste Nutzpflanze ist nicht Wein oder Weizen - sondern Cannabis. Das Geschäft mit dem grünen Gold ist milliardenschwer, und demnächst könnte es sogar komplett legalisiert werden. von Helene Laube, San Francisco

Der größte Marihuanaschmuggler in der Geschichte der Westküste trägt Polohemd. Gern in Cannabisgrün, mit ausgebeulten Jeans und Komfortschuhen dazu. Bruce Perlowin ist kein Scarface-Typ - eher ein Althippie, mit einem Gesicht wie ein ungemachtes Bett. Als "King of Pot" befehligte er in den 70er- und 80er-Jahren fast 100 Schiffe, mit denen er Cannabis im Wert von 1 Mrd. $ unter der Golden Gate Bridge hindurch in die Bucht von San Francisco schleuste. Mit 25 war er Multimillionär, mit 32 wurde er verhaftet und zu neun Jahren Knast verurteilt.
"Der Chef der zuständigen Drogen-Taskforce sagte damals, ich hätte meine Schmuggelorganisation wie ein Fortune-500-Unternehmen betrieben", erzählt Perlowin stolz und faltet sich in den Lotussitz. Heute steigt der bald 60-Jährige wieder groß ins Cannabisgeschäft ein - ganz legal als Unternehmer. Munter schwurbelt er über seine Medical Marijuana Inc., die außer Marihuana selbst so ziemlich alles anbieten soll, was mit der Droge zu tun hat: von Steuersoftware für Cannabisapotheken über den Verkauf von Lizenzen für Cannabismessen bis hin zu Cannabisgehöften mit freier Logis für Kriegsveteranen. "Wir könnten nächstes Jahr 1 Mrd. $ Umsatz machen", glaubt er.

Perlowin ist einer von zahllosen Geschäftsleuten an der Westküste, die auf die Marihuanaindustrie setzen. In Kalifornien ist Cannabis inzwischen die meistangebaute Nutzpflanze für den menschlichen Konsum - und ein Riesengeschäft. Mit einem Produktionswert von 36 Mrd. $ hat das grüne Gold landesweit Nutzpflanzen wie Mais (23 Mrd. $) und Soja (18 Mrd. $) überholt. Maßgeblich verantwortlich dafür ist ein kalifornisches Gesetz aus dem Jahr 1996, das Anbau, Verkauf und Konsum von Marihuana für medizinische Zwecke gestattet.
Und demnächst könnte der Boom noch weiter befeuert werden: Im November stimmen Kaliforniens Wähler ab, ob Marihuana komplett legalisiert werden soll. Jeder Erwachsene dürfte dann Cannabis auf einer begrenzten Fläche anpflanzen, knapp 30 Gramm der Droge besitzen und konsumieren. Zugelassene Händler dürften dieselbe Menge pro Person verkaufen und müssten Mehrwertsteuer bezahlen. Mit der Legalisierung bekäme der Bundesstaat die tolerantesten Marihuanagesetze der Welt - nicht mal in den Niederlanden ist Cannabisanbau offiziell erlaubt.
Schon heute allerdings gedeiht die Hanfbranche prächtig. Es herrscht ein regelrechter Wildwuchs an Zuchtbetrieben, Marihuanaapotheken und Unternehmen, die mit Anbauzubehör handeln. Das liegt daran, dass nur ein Bruchteil des medizinischen Marihuanas tatsächlich an schmerzgeplagte Patienten geht. Der ganze Rest wandert in eine Art halboffiziellen Schwarzmarkt: Jeder Kalifornier über 18 kann mit ärztlicher Empfehlung einen Ausweis bekommen, mit dem er Cannabis in kleinen Mengen anbauen oder in einschlägigen Apotheken kaufen darf. 203.000 Empfehlungen für medizinisches Marihuana stellten Kaliforniens Ärzte allein im vergangenen Jahr aus. Zahlungswillige kriegen so einen Wisch auch bei Bauchkrämpfen oder Migräne.
Kultiviert werden die feinsten und potentesten Cannabissorten im Emerald Triangle, einer Gegend 300 Kilometer nördlich von San Francisco. Hier, in den Landkreisen Mendocino, Humboldt und Trinity, befinden sich die größten Anbaugebiete der USA. Besucher werden in den grünen Hügeln und Redwood-Wäldern der Gegend allerdings kaum auf Hanffelder stoßen. Dafür muss man meist meilenweit abgeschiedene Hänge hochfahren oder tief in die Wälder vordringen, wo Zäune und Tore vor unerwünschten Gästen schützen.

Quelle: www.ftd.de

BKA warnt vor Pestiziden im Gras

Das wäre wohl zuviel verlangt......

Das Hauptproblem, Streckmittel, wird nach wie vor vernachlässigt. Dafür weist das BKA jetzt auf ein Problem hin, das bisher höchstens Szene-Kennern, regelmäßigen Konsumenten oder niederländischen Coffeeshopbetreibern bekannt war: Der unkontrollierte Pestizid-Einsatz durch niederländische Grower. Seltsam, dass das BKA eine Gefahr hervorhebt, die im Vergleich zu Blei und Brix nicht direkt lebensbedrohlich ist und selbst bei Gemüseimporten selten interessiert, obwohl die gesundheitlichen Langzeitschäden bekannt sind.
Auch dieses Problem ist eine direkte Auswirkung der Illegalisierung, niederländische Gemüsebauern halten sich mittlerweile penibel an die Pestizid-Grenzwerte und unterschreiten diese, im Gegensatz zu spanischen, griechischen oder bulgarischen Gemüsezüchtern, regelmäßig. Mittlerweile hat sich selbst im konventionellen Gemüseanbau der Einsatz von Nützlingen fast flächendeckend in niederländischen Gewächshäusern durchgesetzt.

Quelle: www.hanfjournal.de

Samstag, 19. Juni 2010


Zwei Meter hohe Hanfpflanzen auf Balkon

26 Hanfpflanzen hat ein 49 Jahre alter Mann auf seinem Balkon im sonnigen Waldshuter Musikerviertel gezogen. Die Polizei beschlagnahmte die Pflanzen.

Auch Hanfsamen, Minigriptütchen, eine Feinwaage und etwa zwölf Gramm Marihuanagemisch wurden bei der Wohnungsdurchsuchung gefunden. Die Hanfpflanzen hatten auf dem Balkon bereits eine Größe von bis zu zwei Metern erreicht. Der Beschuldigte, der nach eigenen Angaben das Marihuana verkaufen wollte, wird sich nun nach einer anderen Einkommensquelle umsehen müssen. Seine sorgsam gepflegten Pflanzen werden nach der Bestimmung des Wirkstoffgehalts vernichtet, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Quelle: www.suedkurier.de


Freitag, 18. Juni 2010

NL: Auftritsverbot für Snoop Dogg

Von wegen liberal- Zensur in den Niederlanden

Snoop Dogg ist anerkannter Cannabis-Patient und setzt sich regelmäßig für die Belange von Hanfaktivisten und Patienten ein, so geschehen bei seinem Auftritt im Amsterdamer "Melkweg". Dieses Engagement war der Grund für die Den Haager Staatsanwaltschaft, die Polizei und den den Bürgermeister der niederländischen Gemeinde, Jozias van Aartsen, Snoop Dog Auftrittsverbot zu erteilen. Offiziell hieß es, Snoop dürfe nicht auftreten, damit der "offene und freundliche Charakter des Events" garantiert werde. Könnte man auch als offene und freundliche Zensur betrachten.


Snoop Dogg im Melkweg:

hier zum Video

Quelle: www.hanfjournal.de

Mittwoch, 16. Juni 2010

Polizei und Zoll zerschlagen Drogenhändler-Bande


Lübeck - Den Drogenfahndern ist ein großer Erfolg gelungen: Die gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift der Bezirkskriminalinspektion Lübeck und des Zollfahndungsamtes Hamburg konnte eine Bande von Drogenhändlern dingfest machen, die im großen Stil Geschäfte gemacht hatte.

Seit Anfang des Jahres hatten die Beamten gegen die Verdächtigen ermittelt. Diese hatten nach Angaben des Zolls mindestens seit 2009 regelmäßig große Mengen Marihuana und Haschisch in den Niederlanden erworben und diese in Lübeck und anderen Städten verkauft.

Am 20. Mai wurde ein 40-jähriger Transporteur der Bande während einer Beschaffungsfahrt bei Neumünster gestoppt. Der Wagen war bis unter das Dach beladen. In ihm befanden sich 57 Kilogramm Marihuana und zehn Kilogramm Haschisch, woraufhin der Fahrer in Untersuchungshaft genommen wurde. Der Einkaufspreis lag bei 250 000 Euro.

Umgehend organisierte der Kopf der Bande, ein 44-Jähriger aus Pronstorf, eine neue Lieferung. Als diese in Lübeck eintraf, waren die Fahnder dabei. Sie nahmen nicht nur den Empfänger fest, sondern auch den 63-jährigen niederländische Kurier. In dessen Fahrzeug fanden sich knapp 20 Kilogramm Marihuana und ein Kilogramm Haschisch im Wert von 80 000 Euro.

Anschließend griffen die Beamten erneut zu und schnappten einen 43 Jahre alten Lübecker und einen 38-jährigen Ratekauer, die in der Bande für den Verkauf der Drogen zuständig waren. Alle vier Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck in Untersuchungshaft genommen.

In der als Drogenbunker genutzten Wohnung in der Fackenburger Allee lagerten nochmals knapp drei Kilogramm Haschisch – zudem umfangreiche Beweismittel über die illegalen Geschäfte der Männer: eine große Waage, ein Vakuumverpackungsgerät, eine große Anzahl unbenutzter Plastiktüten sowie Geschäftsunterlagen der Bande. Das Beweismaterlial deutet darauf hin, dass mindestens weitere 100 bis 150 Kilo Betäubungsmittel zum Einkaufspreis von 400 000 bis 600 000 Euro von den Tätern umgeschlagen worden sind. Die Drogen wurden deutschlandweit verkauft. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: www.ln-online.de

USA: Frau mit 229 Kilo Marihuana im Gepäck erwischt

In Kalifornien ist eine Frau mit 229 Kilogramm Marihuana in ihrem Gepäck erwischt wurden. Die 28-Jährige flog vom kalifornischen Van Nuys nach Columbus im Bundesstaat Ohio, berichten amerikanische Medien. In ihren 13 Gepäckstücken entdeckten Beamte der Drogenbekämpfungsbehörde (DEA) 229 Kilogramm Marihuana. Die Drogen haben einen geschätzten Wert von 500.000 US-Dollar. Aufmerksam wurden die Beamten durch die ungewöhnlich große Menge von Gepäckstücken und dem immensen Gewicht des Gepäcks. Der Besitz von einer so großen Menge Marihuana gilt als Kapitalverbrechen. Die Anhörung der Beschuldigten ist für Samstag geplant.

Quelle: www.firmenpresse.de

Zürich: Coffeeshops auf Probe ?

Pilotprojekt soll Klarheit schaffen- Realisierung ungewiss

Im Zürcher Stadtrat gibt es eine Mehrheit für ein Coffeeshop-Pilotprojekt. Es wird erwartet, dass die Grünen, die SP und Grünliberalen heute einer Prüfung des Projekts zustimmen. Ob es dann in naher Zukunft wirklich Coffeeshops geben wird ist eher unwahrscheinlich. Vor einigen Jahren hatte der Stadtrat in Bern einen ähnlichen Vorstoß gewagt, damals jedoch erfolglos. Das Projekt erhielt keine Zustimmung vom Bund.

Quelle: www.hanfjournal.de

26 Hanf-Gärtnereien im Grenzland entdeckt

Fahnder haben 26 Hanf-Gärtnereien entdeckt. Archiv-Foto: AP

Nettetal (RP) Bei einer Großrazzia in der Grenzregion Limburg-Nord hat die Polizei am Donnerstag und Freitag 26 illegale Hanf-Gärtnereien entdeckt.

Mit 150 Beamten durchsuchten die Ermittler insgesamt 56 Wohnungen im Grenzland. Der Wert der beschlagnahmten Hanfpflanzen liegt bei rund 2,5 Millionen Euro, wie Ermittlungsleiter Hub Dehing von der Polizei Limburg-Nord mitteilte.

Die Hausdurchsuchungen fanden in Venlo, Blerick, Tegelen, Steyl, Velden, Baarlo, Reuver, Stramproy, Heythuyen, Roermond, Melick, Echt, Herkenbosch, Maasbracht, Swalmen, Broekhuizen, Hegelsom, Broekhuizenvorst, America, Sevenum, Venray und Siebengewald statt. Dabei fand die Polizei rund 4000 Hanfpflanzen, 3,7 Kilogramm geerntete und bearbeitete Hanfspitzen sowie 130 leere Pflanztöpfe. Gegen alle Verdächtigen wurde Strafanzeige erstattet. Die Hanfpflanzen sowie die technischen Einrichtungen der illegalen Gärtnereien wurden beschlagnahmt, die Pflanzen vernichtet.

Schon am Wochenende wurden die Vermögen Verdächtiger, die vermutlich durch kriminelle Aktivitäten erworben wurden, beschlagnahmt, darunter auch vier Luxuslimousinen.

Die Polizei in Limburg will auf Grundlage des neuen Landesprogramms "Organisierte Hanfzucht ist strafbar" künftig weitere Großrazzien durchführen. Polizei und Staatsanwaltschaft würden künftig die illegale Hanfzucht besonders verfolgen, teilte Venlos Bürgermeister Hubert Bruls mit. Hanfzucht und Drogenhandel bildeten häufig die Grundlage für weitere kriminelle Aktivitäten.

Quelle: rp.online.de

Dienstag, 15. Juni 2010

Texas: Polizeichef als Weedschmuggler enttarnt


Prohibition und Korruption: Eine Co-Abhängigkeit

Mexikanische Polizisten sind korrupt, amerikanische sind gut. Das Bild, das uns die Massenmedien vom "War On Drugs" vermitteln, scheint auch beim Thema Korruption sehr selektiv gewählt zu sein: Amerkianische Polizisten mischen fleißig am Deal "Waffen gegen Drogen" mit. Jüngstes Beispiel ist der Polizeichef von Sullivan City, Hernan Guerra Jr., den das FBI und die DEA jüngst beim Schmuggel von insgesamt zwei Tonnen Weed erwischt hat.

Quelle: www.hanfjournal.de

Samstag, 5. Juni 2010

NGB TOOLS



NGB-TOOL's einfach nur noch Unglaublich
  • NGB-STROMRECHNER - In ARBEIT
  • NGB-KLIMA VOLUMENRECHNER - In ARBEIT

Freitag, 4. Juni 2010

Nährstoffprobleme !!! NGB-NLP 1.0 Nährstoffproblemlöser


Hier möchten wir euch nun unser neustes NGB TOOL vorstellen unseren eigenen Nährstoffproblemlöser der NGB-NLP 1.0 (NÄHRSTOFFPROBLEMLÖSER) der es euch erleichtern soll einen Mangel an euren Pflanzen schneller festzustellen. Wir haben viel Zeit und Aufwand in dieses Tool gesteckt und wir denken es ist uns gelungen das Problem rund um Mangelerscheinungen auf einen Punkt zu bringen.

Samstag, 22. Mai 2010

NACHRICHTEN - Statistik der Jagd auf Kiffer 2009

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat heute die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2009 vorgestellt. Entgegen den Trends hat die Zahl der verfolgten Cannabiskonsumenten zugenommen. De Maizière meldet in seiner Pressemitteilung:

Weniger gemeldete Straftaten bei gleichzeitig steigender Aufklärungsquote - der positive Trend der Vorjahre hat sich auch 2009 fortgesetzt.

So sanken zum Beispiel die registrierten Fälle von Gewalt- und Straßenkriminalität.
Auch die "Rauschgiftdelikte" gingen insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % (von 239.951 auf 235.842 Fälle) zurück.
Schaut man bei Cannabis genauer hin, ergibt sich folgendes Bild:
Auch hier wurden mit 130 963 Fällen insgesamt gut 1.500 bzw. 1,2 % weniger Fälle registriert als im Vorjahr.
Allerdings sind die registrierten "Allgemeinen Verstöße nach gemäß § 29 BtMG" um 1.445 auf 102.096 Fälle gestiegen.
Die Zahl der einfachen Cannabiskonsumenten, die eine Anzeige bekamen, ist also sogar gestiegen!
Verfahren, die nichts mit Cannabis-Handel etc zu tun haben, sondern nur mit dem Konsum in Zusammenhang stehen, machen damit fast 78 % aller Cannabisverfahren in Deutschland aus.
Viele dieser Verfahren werden zwar wegen "geringer Menge zum Eigenkonsum" eingestellt. Allerdings führt immer noch ein großer Teil dieser Anzeigen zum mehr oder weniger drastischen Strafen, z.B. bei "Wiederholungstätern" oder Menschen die es wagen, sich einen Vorrat anzulegen oder ihren Bedarf gar selbst anbauen.
Und selbst wenn die Verfahren eingestellt werden, sind solche Verfahren oft genug entwürdigend für die Betroffenen. Insbesondere in südlichen Bundesländern müssen sie sich bei herabwürdigenden Hausdurchsuchungen wie Schwerverbrecher behandeln oder mit Fingerabdrücken in die Verbrecherkartei aufnehmen lassen.
Trotzdem glauben immer noch etliche Politiker, Cannabiskonsumenten hätten in Deutschland nichts zu befürchten.
Die sichergestellten Cannabismengen haben sich übrigens massiv verringert:
Die Sicherstellungsmengen von Cannabisprodukten haben sich, nach einem Anstieg im Jahr 2008 aufgrund einer größeren Menge bei einer Einzelsicherstellung, wieder rückläufig entwickelt. Die Sicherstellung von Haschisch hat um 70,9 Prozent auf 2.220 Kilogramm und von Marihuana um 51,9 Prozent auf 4.298 Kilogramm abgenommen. (aus PKS 09)

quelle hanfverband.de

NACHRICHTEN - Berlin bleibt für Kiffer attraktiv

Cannabis-Konsum
Berlin bleibt für Kiffer attraktiv
Berlin bleibt für Cannabiskonsumenten attraktiv: Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) wird in Kürze eine Verwaltungsvorschrift unterzeichnen, wonach in der Hauptstadt das Mitführen von bis zu 15 Gramm Haschisch oder Marihuana in der Regel straffrei bleiben kann.
Damit geht Berlin einen Sonderweg. In den meisten Bundesländern werden bis zu 6 Gramm als "geringe Menge" für den Eigenkonsum eingestuft. Das Betäubungsmittelgesetz ist zwar Bundesrecht, den Ländern ist es jedoch überlassen, per Verwaltungsvorschrift die "geringe Menge" zu definieren, die straffrei mitgeführt werden darf.

Das Bundesverfassungsgericht hatte 1994 klargestellt, dass "Cannabisprodukte lediglich in kleinen Mengen zum gelegentlichen Eigenverbrauch erworben und besessen" werden dürfen. In Berlin, wo die jetzige Verwaltungsvorschrift ausläuft, haben sich vor allem Mitglieder der Partei Die Linke für eine weiterhin großzügige Drogenpolitik starkgemacht. Nach der aktuellen Berliner Richtlinie ist ein Ermittlungsverfahren quasi automatisch einzustellen, wenn jemand mit bis zu 10 Gramm Haschisch oder Marihuana erwischt wird, bis zu maximal 15 Gramm kann eingestellt werden. Diese Regelung habe sich bewährt, so die Gesundheitsverwaltung.

quelle: SPIEGEL http://www.spiegel.de/politik/deutschlan…,694925,00.html

POLIZEI - "Cannabis-Aufzuchtanlage" in Wohnung entdeckt (Küche)

Cannabis-Aufzuchtanlage" in Wohnung entdeckt

Staatsanwaltschaft ordnet Durchsuchung der Wohnung an - zwei Anzuchtstationen mit 20 Marihuanapflanzen sichergestellt



Bilder von der Aufzuchtanlage. (Foto: Polizei)
Straubing, 21. Mai 2010: Im Zuge anderweitiger Ermittlungen wurde den Beamten der Polizeiinspektion Straubing bekannt, dass ein 48-jähriger Mann in seiner Wohnung in Straubing Marihuanapflanzen anbauen soll.

Noch am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr wurde nach vorheriger Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg, Zweigstelle Straubing, die Wohnung des Beschuldigten durchsucht.


Bilder von der Aufzuchtanlage. (Foto: Polizei)

Der Verdacht der Beamten erhärtete sich. Es konnten in den Räumlichkeiten zwei "Anzuchtstationen" mit insgesamt 20 Marihuanapflanzen, entsprechende Samenkörner, sowie ein Aufzuchtkasten mit Setzlingen aufgefunden und sichergestellt werden. Die Pflanzen waren angefangen von zwei, bis hin zu 40 Zentimetern groß. Zu Untersuchungszwecken werden sie an das Landeskriminalamt nach München übersandt.

Der 48-jährige Wohnungsbesitzer, der zusammen mit seiner 38-jährigen Ehefrau während der Durchsuchungsaktion zugegen war, ist gegenüber den Ermittlern geständig. Seine Frau gab jedoch an, nichts mit Drogen "am Hut" zu haben. Diesbezüglich sind weitere Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Straubing, welche die weitere Bearbeitung des Falles übernommen haben, erforderlich.

Das Ehepaar wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Beide erwartet nun eine Anzeige wegen illegalem Anbau von Betäubungsmitteln nach dem Betäubungsmittelgesetz. Beide sind in der Vergangenheit bereits mehrfach kriminalpolizeilich in Erscheinungen getreten.


ich sag nur einfach arm LASST ENDLICH DIE SLEBSTVERSORGER schnappt euch hero leute , die ganz tiefen leute (gifler) oder bzw echte Kriminälle
quelle: http://www.idowa.de/plattlinger-anzeiger…con/730986.html

POLIZEI - Method Man: Razzia im Tourbus

wysiwyg image

Anfang des Monats (april) spielte Method Man in München, jetzt ist im Internet ein Video aufgetaucht, in dem die Polizei den Tourbus nach Drogendurchsuchte.

Ironie der Geschichte: Method Man und seine Crew hatten kurz zuvor einen Einbruch in ihren Bus bei gemeldet, bei dem Schmuck und Jacken gestohlen wurden.
Nur wenige Minuten danach wurden sie von denselben Beamten zwecks "Routinekontrolle" auf der Autobahn gestoppt.

Crew-Member Ledr P hielt diese Ereignisse in einem 12-minütigen Video fest, das "laut.de" nun auf Vimeo aufgetan hat. Darin versuchen die Beamten verzweifelt, den Eigentümer eines Tütchens Gras auszumachen, wurden von dem gestandenen Rapper und seiner Crew allerdings nicht für voll genommen.

Das Päckchen Gras lag auf der Straße, das vermutlich hastig von einem Mitglied aus Meths Gruppe aus dem Bus befördert. Triumphierend hält er es in die Höhe, während er in gebrochenem Englisch und teils im bayrischen Dialekt "No drugs in the bus, oder?" kalauert. Die Kommentare des Filmenden während der ganzen Aktion (etwa "Ich habe drei Jahre Recht studiert") fügen dem absurden Setting noch eine Extra-Portion Komik hinzu.